Internationaler Trainingskurs "Seismologie und Seismische Gefährdung" am GFZ

Die 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Trainingskurses "Seismologie und seismische Gefährdung" stammen aus 27 Ländern (Foto: E. Gantz, GFZ).

10.08.2015|Potsdam: Vom 10. August bis zum 4. September findet der diesjährige internationale Trainingskurs "Seismologie, Datenanalyse und Seismische Gefährdungseinschätzung" auf dem Potsdamer Telegrafenberg statt.

Der vierwöchige Kurs soll theoretisches Grundlagenwissen und praktisches Training in angewandter Seismologie insbesondere an Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler und Ingenieurinnen und Ingenieure aus erdbebengefährdeten Entwicklungsländern vermitteln. In seiner Eröffnungsrede betonte Dr. Ludwig Stroink vom Internationalen Büro am GFZ, die besondere Bedeutung internationaler wissenschaftlicher Netzwerke und Kooperationen, die durch derartige Kurse befördert werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von Universitäten oder Regierungsorganisationen ihres Landes geschickt, die sich mit dem Thema Erdbebensicherheit oder Erdbeben-Monitoring beschäftigen. In diesem Jahr reisten die 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 21 Ländern an: Afghanistan, Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bulgarien, Kamerun, China, Äggypten, Ghana, Haiti, Indien (2), Iran (2), Jordanien, Mongolei, Myanmar, Pakistan (2), Palästina, Südafrika (2), Sudan, Türkei (2) und Zimbabwe.

Die Dozenten des Kurses sind Expertinnen und Experten aus verschiedenen Feldern der Geowissenschaften vom GFZ, dem Internationalen Seismologiezentrum Thatcham (GB), der ETH Zurich (Schweiz) und der Universität Bergen (Norwegen). Der seit der Gründung des GFZ im Jahr 1992 jährlich durchgeführte Trainingskurs findet abwechselnd in Potsdam und einem Veranstaltungsort im Ausland statt, im vergangenen Jahr beispielsweise in Kolumbien. Finanziell unterstützt wird der Kurs zum größten Teil durch das Auswärtige Amt, weitere Mittel werden durch das GFZ bereitgestellt.

Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier>>

Weitere Meldungen

Die Wissenschaft bereitet sich auf den Start von EnMAP im April vor

Mehdi Nikkhoo erhält Feodor Lynen Forschungsstipendium

Über den nicht-biologischen Ursprung organischer Substanz auf dem Mars

Prof. Martin Herold ist neuer Leiter der Sektion Fernerkundung und Geoinformatik

Einführung in Gashydrate

Europäische Forschungsförderung geht an GFZ-Wissenschaftler

Vom Wert transdisziplinärer Studien in der wasserbezogenen Multi-Risiko-Forschung

Toshiki Nagakura gewinnt ECORD Forschungsstipendium für herausragende...

Kristin Cook und Heidi Kreibich zu ‚Division‘ Präsidentinnen der EGU gewählt

Martin Lipus steht im Schnee vor einem wissenschaftlichen Observatorium auf Island.

Martin Lipus erhält ‚Preis Junge*r Wissenschaftler*in 2021‘ auf dem Geothermiekongress DGK...