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Personalia | Sanja Panovska und Patrick Frings werden GFZ „Topic Innovation“-Fellows

Dr. Sanja Panovska (Foto: F. Vervelidou, GFZ).
Dr. Patrick Frings (Foto: privat).

Sanja Panovska  und Patrick Frings  haben sich mit Erfolg als GFZ „Topic Innovation“-Fellows beworben.

In diesem Jahr hat das GFZ diese PostDoc-Stellen zum ersten Mal ausgeschrieben. Finanziert werden sie aus dem Topic Innovation Fund (TIF), der dazu beitragen soll, die Themenbereiche an denen am GFZ geforscht wird, weiterzuentwickeln. Jährlich sind zukünftig zwei neue Stellen zu vergeben, in denen exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit nachgewiesenen Leistungen in der innovativen Forschung für maximal drei Jahre an einem eigenen Projekt arbeiten können. Das Projekt soll sektionsübergreifend angelegt sein und so die Zusammenarbeit der einzelnen Sektionen fördern.

Sanja Panovska ist seit 2016 als Nachwuchswissenschaftlerin in der GFZ-Sektion Geomagnetismus tätig und hat sich in ihrem bisherigen Werdegang vor allem mit Änderungen im Erdmagnetfeld der letzten Jahrtausende auseinandergesetzt. Im Rahmen ihres PhD in der Schweiz und ihres PostDocs an der Universität von Kalifornien, San Diego erstellte sie globale Modelle des Erdmagnetfeldes der letzten 10.000 - 100.000 Jahre.

In ihrem TIF-Projekt wird sie sich mit dem Weltraumwetter der Vergangenheit befassen und die Änderungen des Erdmagnetfeldes und der Sonnenaktivität der vergangen 100.000 Jahre betrachten. So sollen zukünftige Änderungen erkannt, Gefahren identifiziert und Risiken reduziert werden. Hierfür arbeitet sie unter anderem mit den GFZ-Sektionen Magnetosphärenphysik, Geochemie der Erdoberfläche und Klimadynamik und Landschaftsentwicklung zusammen.

Patrick Frings hat sich während seiner Promotion in Lund, Schweden auf die Untersuchung der Verarbeitung von Silizium durch natürliche Prozesse mittels geochemischer Werkzeuge konzentriert. Dort bekam er ein PostDoc-Stipendium vom schwedischen Forschungsrat worüber er bereits seit 2016 am GFZ in der Sektion Geochemie der Erdoberfläche an der Entwicklung geochemischer „Werkzeuge“, zur Betrachtung von Verwitterungsprozessen gearbeitet hat.

Ziel seines TIF-Projektes ist es, messbare Parameter sogenannte Proxies für mikrobielles Leben auf Basis der Metallisotopen-Geochemie zu entwickeln, um beispielsweise Fragen zur tiefen Biosphäre, Ko-Evolution von Leben und Klima und zur Astrobiologie zu beantworten. Hierfür wird er eng mit der Sektion Geomikrobiologie kooperieren. (mm)

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