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Ernst von Rebeur-Paschwitz-Preis an Dr. Wang verliehen

Ernst von Rebeur-Paschwitz Preis an Dr. Wang verliehen.
Dr. Rongjiang Wang (links) und DGG-Präsident Prof. Michael Korn.

Am 23. März wurde Herr Dr. Rongjiang Wang, Sektion "Erdbeben- und Vulkanphysik", mit dem Ernst von Rebeur-Paschwitz-Preis der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) geehrt. 

Auf der 75. Jahrestagung der DGG überreichte DGG-Präsident Prof. Michael Korn Herrn Wang den Preis, mit dem dessen herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Geophysik gewürdigt wurden. Dr. Wang arbeitet an der Schnittstelle zwischen Seismologie und Geodäsie. Er entwickelte beispielsweise die heute allgemein angewendete Theorie der breitenabhängigen Korrektur der Erdgezeiten - auch die feste Erdkruste ist den Gezeitenkräften zweimal täglich ausgeliefert.

Die von Herrn Wang entwickelten Verfahren der computergestützten Seismologie werden weltweit zur Untersuchung von Wellenphänomenen und der Inversion von Seismogrammen genutzt. Dr. Wang beschäftigt sich außerdem mit Spannungsfeldänderungen aus seismologischen und geodätischen Daten und war einer der ersten, der Gravitationseffekte in Dislokationsmodellen des Halbraums korrekt integrierte. Neben seiner Tätigkeit am GFZ ist Dr. Wang Gastprofessor an mehreren Universitäten Chinas. Laudator der Preisverleihung war BGR-Präsident Dr. Hans-Joachim Kümpel.

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