Sektion 2.3: Geomagnetismus

Satellitenmissionen

Swarm

Die ESA Satellitenmission Swarm, an der auch das GFZ beteiligt ist, vermisst seit November 2013 das Erdmagnetfeld. Die Mission besteht aus einer Konstellation von drei baugleichen, erdnahen Satelliten und liefert neben Daten zum Erdmagnetfeld auch solche zu ionosphärischen und atmosphärischen Parametern.

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Illustration des Erdmagnetfeldes, abeleitet aus Daten verschiedener Satellitenmissionen
Platform Magnetometer

Viele Satelliten tragen Magnetometer als Teil ihres Lageregelungssystems (AOCS), jedoch nicht als Teil der wissenschaftlichen Instrumentierung. Nach einer weiteren Kallibrierung der Magnetometerdaten, können Informationen über das geomagnetische Feld und über elektrische Ströme im erdnahen Raum wissenschaftlich interpretierbar abgeleitet werden.

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CHAMP

CHAMP war eine deutsche Kleinsatellitenmission unter GFZ-Leitung für die geowissenschaftliche und atmosphärische Forschung. Durch seine hochpräzise, multifunktionelle und komplementäre Instrumentierung und seine Bahneigenschaften wurden erstmals hochpräzise gravimetrische und magnetische Feldmessungen simultan und über eine Periode von über 10 Jahren räumlich und zeitlich generiert.

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Beobachtungen vom Erdboden

Geomagnetische Observatorien

Ein weltumspannendes Netz erdmagnetischer Observatorien bildet die Grundlage geomagnetischer Untersuchungen zum Verständnis von Feldquellen im Erdkern, Ionosphäre und Magnetosphäre. Die Messdaten dienen außerdem zur Modellierung und Kartierung des Feldes, sowie zur Berechnung von Kennzahlen für die magnetische Aktivität und das Weltraumwetter.

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