Sektion 5.1: Geomorphologie

Der Begriff Geomorphologie ist aus den griechischen Wörtern für Erde, Form und Wissenschaft zusammengesetzt. Dem entsprechend versteht man die Geomorphologie als die Wissenschaft der Landschaften, von deren Entstehung, Entwicklung und deren Verschwinden, und von den Prozessen, die Landschaften formen. Die Erdoberfläche ist der Begegnungsort der festen Erde mit der Atmosphäre und stellt damit die Umwelt für vielgestaltiges Leben bereit. Als solches ist die Erdoberfläche die Bühne für eine Vielzahl interagierender natürlicher Prozesse, die den Raum gestalten, in dem alle sozio-ökonomische Aktivität stattfindet.

Unsere Wissenschaftler suchen Antworten auf eine Vielfalt von Fragen, die Raum und Zeit überspannen, vom Einschlag eines einzelnen Kiesels auf ein Flussbett bis zur Entwicklung eines ganzen Gebirgszugs. Wir folgen einer interdisziplinären Forschungsstrategie, um alten und neuen Herausforderungen in den Erdoberflächenwissenschaften zu begegnen, einschließlich:

• Die Rolle der Erosion, um CO₂ in geologische Speicher zu bringen

• Die Reaktion von Landschaften auf den Klimawandel

• Die Vorhersage und der Aufbau von Frühwarnsystemen für verschiedene, interagierende Naturgefahren

• Die Rückkopplung zwischen physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen an der Erdoberfläche

Sektionsleiter

Niels Hovius
Leitung
Prof. Dr. Niels Hovius
Geomorphologie
Telegrafenberg
Gebäude F , Raum 420
14473 Potsdam
+49 331 288-28810
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Assistenz

Assistenz
Almuth Janisch
Geomorphologie
Telegrafenberg
Gebäude F , Raum 421
14473 Potsdam
+49 331 288-28811
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