Projekte

Anbindung des Helmholtz Open Science Koordinationsbüros an die Bibliothek, Mitarbeit der Bibliothek im Arbeitskreis Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie deren Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung von Open Science. Der eigene Newsletter und die Open-Science-Workshops sind nur zwei Beispiele dafür, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über neueste Entwicklungen, Strategien und Ideen informiert und beraten werden.

Zu den Erfolgen dieser Arbeit gehört, dass die meisten der Helmholtz-Zentren inzwischen über frei zugängliche Volltextdatenbanken, sog. institutionelle Repositorien, verfügen. Die dort bereitgestellten wissenschaftlichen Texte und anderen digitalen Objekte stellen mittlerweile einen signifikanten und stetig wachsenden Anteil am Publikationsaufkommen der Helmholtz-Gemeinschaft dar.

Regelmäßige Workshops unterstützen den Aufbau einer Open-Science-Community in der Helmholtz-Gemeinschaft. Zu dieser Gruppe zählen auch zahlreiche Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, die sich als Herausgeberinnen und Herausgeber bzw. im Review-Board von Open-Science-Zeitschriften engagieren und den Open-Science-Gedanken in den Helmholtz-Zentren weiterentwickeln.

Der offene Zugang zu Forschungsdaten wird aus der wissenschaftlichen Arbeitsweise der Zukunft nicht mehr wegzudenken sein und einen erheblichen Mehrwert erbringen. Schon heute ist "data sharing" für viele Forschungszentren in der Helmholtz-Gemeinschaft von besonderer Bedeutung.

Ansprechpersonen

Dr. Christoph Bruch, Tel.: +49 331 288-28761, E-Mail: christoph.bruch@os.helmholtz.de  
Heinz Pampel, Tel.: +49 331 288-1948, E-Mail: heinz.pampel@os.helmholtz.de 
Kaja Scheliga, Tel.: +49 331 288-28989, E-Mail: kaja.scheliga@os.helmholtz.de 
Dr. Paul Schultze-Motel, Tel. +49 0331 288-1653, E-Mail paul.schultze-motel@gfz-potsdam.de , paul.schultze-motel@os.helmholtz.de
Paul Vierkant, Tel.: +49 331 288-28617, E-Mail: paul.vierkant@os.helmholtz.de   

Mehr erfahren: http://os.helmholtz.de   

Mitarbeit im DFG-Projekt ORCID DE zur Förderung der ID in Deutschland.

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist eine eindeutige Kennung für Forscherinnen und Forscher und ermöglicht die Vernetzung der zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess Beitragenden mit ihren Publikationen, Forschungsdaten und anderen Produkten des Forschungsprozesses (wie zum Beispiel Software).

Das der Initiative zugrundeliegende internationale ORCID-Konsortium vernetzt weltweit bereits über 2 Millionen Publizierende mit ihren Aufsätzen und Forschungsdaten über eine eindeutige ID. Um die auch in Deutschland vielerorts erwogene Implementierung der ORCID an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu fördern wurde das Projektvorhaben „ORCID DE – Förderung der Open Researcher and Contributor ID in Deutschland“ ins Leben gerufen. Dieses wurde durch die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) initiiert und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seit Anfang 2016 für drei Jahre gefördert.

Im Rahmen des Projekts soll die Implementierung der ORCID an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch einen übergreifenden Ansatz nachhaltig unterstützt werden und durch die stärkere Koordinierung lokal stattfindender Einzelaktivitäten Synergien erzeugt werden. Dabei sollen im Zuge des Projekts organisatorische, technische und rechtliche Fragen adressiert und Lösungen hierfür entwickelt werden. Neben der Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind die Vernetzung und Verbreitung der ORCID im Bereich von Open-Access-Repositorien und -Publikationdiensten im Kontext der Bielefeld Academic Search Engine (BASE) sowie die Verzahnung mit der Gemeinsamen Normdatei (GND) wesentliche Aspekte des Projekts.

Das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ trägt mit seiner Projektbeteiligung seiner Verantwortung für die Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Informationsmanagements in Deutschland Rechnung und unterstreicht dabei den eigenen Anspruch, hierbei eine federführende und koordinierende Rolle auszuüben.

Projektbeginn 

Das Projekt startete offiziell am 01. Mai 2016.

Projektpartner

  • Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
  • Deutsche Nationalbibliothek
  • Universitätsbibliothek Bielefeld

Weitere Informationen

  • Projektwebsite:  http://www.orcid-de.org/ 
  • Projektantrag: Bertelmann, R., E. Niggemann,D. Pieper, K. Elger, M. Fenner, S. Hartmann, T. Höhnow, N. Jahn, U. Müller, H. Pampel, J. Schirrwagen, F. Summann 2015: ORCID DE – Förderung der Open Researcher and Contributor ID in Deutschland, 24 p. DOI: http://doi.org/10.2312/lis.16.01 

Ansprechpersonen

Heinz Pampel, Tel.: +49 331 288-1948, E-Mail: heinz.pampel@os.helmholtz.de 
Paul Vierkant, Tel.: +49 331 288-28617, E-Mail: paul.vierkant@os.helmholtz.de 

Mitarbeit im DFG-Projekt DeepGreen zur Umsetzung von Open-Access-Rechten in Allianz- und Nationallizenzen.

Das Projekt DeepGreen will wissenschaftliche Veröffentlichungen, die lizenzrechtlich nach Embargofristen frei zugänglich gemacht werden dürfen, in den Open Access überführen. Hierbei zielt das Projekt speziell auf die DFG-geförderten überregional verhandelten Lizenzen ab, die sog. Allianz-Lizenzen, welche spezielle Open-Access-Regelungen enthalten.

DeepGreen will in einer zweijährigen Projektphase die vereinbarten Open-Access-Konditionen auf technischer Ebene komfortabel ausgestalten und wenn möglich automatisieren, so dass nicht mehr Autorinnen und Autoren oder die hierzu berechtigten Bibliotheken die Publikationen manuell in Open-Access-Repositorien einpflegen müssen, sondern die Verlage selbst zyklisch über definierte Schnittstellen abliefern.

Dazu bauen die Projektpartner eine technische Plattform als Datendrehscheibe auf: Teilnehmende Verlage speisen ihre Publikationen und Metadaten über Schnittstellen ein, anschließend werden berechtigte institutionelle oder fachliche Open-Access-Repositorien mit den Daten bedient. Als Pilotpartner konnten die Verlage Karger und SAGE gewonnen werden.

Das Projekt startete offiziell am 01. Januar 2016. Die Koordination des Projektes liegt beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg

Projektpartner

  • Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg
  • Universitätsbibliothek der TU Berlin
  • Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bibliotheksverbund Bayern
  • Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg

Ansprechpersonen

Roland Bertelmann, Tel.: +49 331 288-1650, E-Mail: roland.bertelmann@gfz-potsdam.de 
Heinz Pampel, Tel.: +49 331 288-1948, E-Mail: heinz.pampel@os.helmholtz.de 
Paul Vierkant, Tel.: +49 331 288-28617, E-Mail: paul.vierkant@os.helmholtz.de 

Mehr erfahren https://www.kobv.de/projektstart-deepgreen/ 

Mitarbeit im DFG-Projekt "Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde (FID GEO)" in Zusammenarbeit mit der SUB Göttingen.

Das Projekt „Fachinformationsdienst für die Geowissenschaften der festen Erde (FID GEO)“ wird von der DFG im Programm Fachinformationsdienste für die Wissenschaft gefördert. Das System der bundesweit seit 2013 für alle Fachrichtungen entstehenden Fachinformationsdienste ergänzt die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen. Die Fachinformationsdienste werden von einer Vielzahl leistungsstarker Bibliotheken und Forschungseinrichtungen getragen, denen für die jeweils betreuten Fächer oder regionalen Schwerpunkte eine besondere Bedeutung zukommt.

Projektpartner

  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen)
  • Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Aufgaben

Die Digitalisierung und elektronische Publikation von sog. „grauer Literatur“ und die Digitalisierung anderer urheberrechtsfreier Printmedien und thematischer Karten ist ein Schwerpunkt der Arbeit der SUB Göttingen. Das GFZ baut einen Service für die Veröffentlichung von Forschungsdaten aus den Geowissenschaften der festen Erde auf. SUB Göttingen und GFZ beraten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, geowissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Organisationen zum Thema elektronische Publikation, um den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Produkten zu fördern.

Projektkoordination Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Projektbeginn 01.06.2016

Ansprechpersonen

Roland Bertelmann, Tel.: +49 331 288-1650, E-Mail: roland.bertelmann@gfz-potsdam.de 
Dr. Andreas Hübner, Tel.: +49 331 288-28844, E-Mail: andreas.huebner@gfz-potsdam.de 
Dr. Kirsten Elger, Tel.: +49 331 288-28617, E-Mail: kirsten.elger@gfz-potsdam.de 

Mehr erfahren www.fidgeo.de 

Mitarbeit im DFG-Projekt re3data - Registry of Research Data Repositories

Das Projekt re3data.org – Registry of Research Data Repositories hatte das Ziel Forschungsdaten-Repositorien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen in einem web-basierten Verzeichnis zu erschließen und so eine Orientierung über bestehende Datensammlungen zu bieten.

Zentrales Anliegen von re3data.org ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Orientierung in der heterogenen Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien zu geben. Dabei wird sowohl die Rolle der Erhebenden, die z. B. durch Förderorganisationen oder wissenschaftliche Zeitschriften aufgefordert sind Daten zugänglich machen, als auch die Rolle der Nutzenden, z. B. Forschende, die Daten von Dritten nachnutzen möchten, fokussiert. Weiter soll infrastrukturellen Dienstleistern, wie Datenzentren, Rechenzentren und Bibliotheken, eine Übersicht über die Landschaft der Forschungsdaten-Repositorien gegeben werden. Darüber hinaus kann der Dienst von Förderorganisationen genutzt werden: Fordern diese Mittelempfängerinnen und -empfänger auf, gewonnene Forschungsdaten offen zugänglich zu machen, kann eine Recherche in re3data.org helfen, potenzielle Repositorien zur Speicherung der Forschungsdaten zu finden.

Mit dem Nachweis und der damit verbundenen Analyse von Forschungsdaten-Repositorien liefert re3data.org einen Beitrag zur Weiterentwicklung von nachhaltigen und verlässlichen Repositorien zur dauerhaften Sicherung wissenschaftlicher Daten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Förderung des „data sharings“ in der Wissenschaft zu leisten.

Das Projekt wurde im Zeitraum 2011-2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Der Dienst wurde 2016 in das DataCite-Portfolio (https://www.datacite.org) eingegliedert und über eine DataCite-Arbeitsgruppe gesteuert.

Projektpartner

  • Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ
  • Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
  • Vernetzungspartner ist die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI).

Ansprechpersonen

Roland Bertelmann, Tel.: +49 331 288-1650, E-Mail: roland.bertelmann@gfz-potsdam.de 
Heinz Pampel, Tel.: +49 331 288-1948, E-Mail: heinz.pampel@os.helmholtz.de 

Kontakt info@re3data.org 

Mehr erfahren http://www.re3data.org   

Kontakt

Roland Bertelmann
Leitung
Roland Bertelmann
Bibliothek und Informationsdienste
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Gebäude A 17 , Raum 00.09
14473 Potsdam
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