POTSDAM SUMMER SCHOOL 2021 | Wasser: Unser globales Gemeingut - Die Hydrosphäre über Land und Meer


Die Potsdam Summer School richtet sich an talentierte Nachwuchswissenschaftler*innen und junge Fachkräfte aus der Privatwirtschaft, von Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen aus der ganzen Welt. Bewerbungen sind ab jetzt möglich. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021.

Vaigai River in Indien. Foto: Francisco Anzola.CC-BY 2.0
Überschwemmung in Hanoi. Foto: haitanh. CC-BY 2.0



Die transdisziplinäre Veranstaltungsreihe "Potsdam Summer School" wird interaktiv gestaltet, Experten und Expertinnen hochrangiger nationaler und internationaler Institute und Organisationen bringen ihr Wissen ein. Während der Potsdam Summer School 2021 (#PSS2021) werden wir den Einfluss der Menschen auf den Zustand der Hydrosphäre diskutieren. Auf dem Programm stehen dieses Jahr unter anderem Themen wie Starkniederschläge und Überschwemmungen, wie auch Dürren und die Wasserverknappung sowie Fragen der Wasserqualität. Wir werden innovative Lösungsansätze für lokale, regionale und globale Herausforderungen entwickeln, um ein besseres Verständnis des Zustands der Hydrosphäre zu erlangen. Innerhalb des Programms werden wir uns auf drei Hauptaspekte konzentrieren:

     - Zu viel:  Starkniederschläge, Überschwemmungen, Versalzung
     - Zu wenig: Extreme Dürreperioden, Ausbeutung von Trinkwasser
     - Zu schlecht: Umweltverschmutzung, Nutzung, Zugänglichkeit, Verteilung und Abwasserentsorgung

Wir werden Expertise aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Perspektiven gesellschaftlicher Interessengruppen zusammenführen. Da der Austausch von interdisziplinärem Wissen und Expertise von hoher Relevanz ist, um Antworten auf die großen globalen Herausforderungen zu finden, werden die folgenden Fragen das zehntägige Programm leiten:

     - Was wissen wir (und was wissen wir nicht) über die Rolle der Hydrosphäre innerhalb des Erdsystems?
     - Wer sind Interessenvertreter und Akteure in Bezug auf die Dienstleistungen der Hydrosphäre?
     - Wie können mehrere Perspektiven zu integrierten Strategien zusammengeführt werden?
     - Was kann auf lokaler, regionaler und globaler Ebene getan werden?
     - Wie können wir politische Konflikte verhindern?
     - Wie können Wissenschaftler ein Publikum aus allen gesellschaftlichen Schichten ansprechen?

Ziel der Potsdam Summer School ist es, talentierte Nachwuchswissenschaftler*innen  und junge Fachkräfte aus der Privatwirtschaft, von Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen aus vielen verschiedenen Teilen der Welt zusammenzubringen, um sich mit Grenz(forschungs-)fragen zur künftigen nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen.

Wir wollen die Teilnehmer auch in die Lage versetzen, mit verschiedenen Sektoren der Öffentlichkeit in ihren Heimatländern in Kontakt zu treten. Unser Ziel ist es, das wissenschaftliche Verständnis zu verbessern und dazu beizutragen, fundierte Meinungen zu entwickeln und die übertragbaren Fähigkeiten der derzeitigen Forscher und Praktiker zu verbessern.

In Partnerschaft mit Geo.X und der Stadt Potsdam wird Potsdam Summer School 2021 gemeinsam vom Alfred-Wegener-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Potsdam  organisiert.

Die Organisatoren beabsichtigen, das 10-tägige Programm in einem Format durchzuführen, bei dem alle Teilnehmer und Referenten in Potsdam anwesend sein werden. Sollte die Gesamtsituation im Hinblick auf die aktuelle Pandemie eine persönliche Teilnahme ausschließen, werden die Organisatoren auf ein virtuelles Format zurückgreifen.

Weitere Informationen finden Sie hier.