Innovationsprojekte im Ideenwettbewerb 2022

Auch dieses Jahr wurden wieder Innovationsprojekte zur Förderung durch den GFZ Innovationsfonds ausgewählt. Die Jury entschied sich für drei Projekte aus dem Bereich der technologischen Weiterentwicklung von Geräten und Verfahren:

Das Projekt „Durchströmungszelle“ aus der Sektion Geoenergie hat zum Ziel, eine neue Apparatur zur Durchströmung von porösem Gestein zu konstruieren, fertigen und evaluieren. Es soll einen Beitrag zur ökonomischen Nutzung tiefer geothermischer Reservoire für die Wärmebereitstellung leisten. Bisher sind solche Apparaturen am Markt nur von sehr wenigen Anbietern verfügbar und eine Beschaffung ist mit hohen Kosten verbunden.

Weiterhin wurde das Projekt „MEGA“ aus den Sektionen Anorganische und Isotopengeochemie und Geoenergie ausgewählt. Gefördert werden die Entwicklung und der Bau eines robusten CO2-Sensor-Systems für zuverlässige räumliche Langzeitstudien im Wasser. Derzeit fehlen Messsysteme zur quantitativen Erfassung räumlich und zeitlich hoch aufgelöster Daten der Gasverteilung in der Wassersäule.

In einem weiteren Projekt namens „Handheld XRF – Ein Multitool für den Bohrplatz“ wird, ebenso aus der Sektion Geoenergie, die Eignung eines tragbaren Röntgenfluoreszenzspektrometers für die geochemische Charakterisierung von Bohrkernen, Cuttings und Formationsfluiden auf Bohrplätzen im Rahmen geothermischer Exploration untersuchen. Mithilfe eines tragbaren Röntgenfluoreszenz-Spektrometers (t-RFA) soll ein Verfahren entwickelt werden, welches auf dem Bohrplatz kostengünstig und schnell eine geochemische und hydraulische Charakterisierung zulässt.

Die intern geförderten Validierungsvorhaben werden bis Anfang nächstes Jahr durchgeführt. Auch für 2023 ist wieder ein Ideenwettbewerb vorgesehen.

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