Sektion 4.3: Klimadynamik und Landschaftsentwicklung

PALEX - Paläoklimaforschung im Nahen Osten

Sedimentologen, Hydrologen und Geochemiker aus Deutschland, Israel und Palästina arbeiten gemeinsam im Forschungsprojekt PALEX (Paläoklima im östlichen Mittelmeerraum – Levante: Paläohydrologie und extreme Flutereignisse). Für die Region des Toten Meeres sagen Modellszenarien zunehmende Trockenheit bei fortschreitender globaler Erwärmung voraus. Dies würde Millionen von Menschen betreffen, die in dieser Region leben.

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PRO-HYDRO - Sedimentherkunft und Paläohydrologie im Gebiet des Toten Meers während des Frühholozäns

Ziel des DFG-Projekts PRO-HYDRO ist es, die Sedimentquellen der jährlich laminierten Sedimente, die im Toten Meer archiviert werden, aufzuspüren. Auf der Rückverfolgung von Sedimentquellen können die Sedimentanteile des grossen, mehrjährigen Flusses Jordan und kleinere Beiträge von Wadi-Systemen, die vor allem bei extremen Niederschlagsereignissen (Flashflut) aktiv sind, aufgedeckt werden.

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BaltRap - Proxy-Environment interactions in times of rapid changes

Ziel des BaltRap Netzwerks (koordiniert vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde IOW) ist die integrierte Untersuchung von hochauflösenden marinen (Ostsee-Sedimente) und terrestrischen (Seesedimente und Baumringe) Proxi-Archiven für ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen von schnellen Klimaänderungen im südlichen Ostseeraum und zur Unterscheidung von natürlichen und menschgemachten Ursachen.

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PalMod - Paläo Modellierung

Ziel des BMBF-Projekts PalMod ist die transiente Modellierung der globalen Klimaveränderungen während des kompletten letzten Glazial-Interglazial-Zyklus, d.h. der letzten 130.000 Jahre. Für die Validierung der Modellierungsergebnisse sollen Paläoklimadaten aus verschiedenen Geoarchiven herangezogen werden. Im Rahmen des von der Sektion 4.3 des GFZ koordinierten PalMod-Arbeitspakets WP 3.2 werden dazu bereits vorhandene hochauflösende Paläoklimadatensätze zusammengestellt, synchronisiert und hinsichtlich ihrer klimatischen Sensitivität und chronologischen Unsicherheiten bewertet.

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StRATEGy - Klimarekonstruktion anhand von Seesedimenten in NW-Argentinien

Im Rahmen des internationalen geowissenschaftlichen Graduiertenkollegs StRATEGy (IGK2018; Förderung durch DFG und das Land Brandenburg) untersuchen wir gemeinsam mit unseren Partnern von der Universität Jujuy Sedimente von 2 Seen in den Anden NW-Argentiniens.

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CLEAR - Holozäne Klimaevents in Nordarabien

Die hochauflösende Multiproxy-Studie an dem einzigartigen Geoarchiv des Paleosees bzw. der Sabkha der Tayma Oase umfasst die Untersuchung zahlreiche klima-, landschafts- und siedlungsrelevante Parameter, wie etwa den mikrofaziellen Aufbau der Lagen, Mineralogie, magnetische Suszeptibilität, Elementgeochemie, organischer und anorganischer Kohlenstoff und Stickstoff, stabile Isotope, Mikro- und Makrofauna, Diatomeen, Lipid-Biomarker, Pollen und 14C Datierung.

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Lago Grande di Monticchio

Das jahreszeitlich geschichtete Sedimentprofil des Maarsees Lago Grande di Monticchio in Süditalien ist ein hochauflösendes Umwelt- und Klimaarchiv der Region und liefert einzigartige chronostratigraphische Informationen zur Ausbruchsgeschichte benachbarter (100-540 km entfernter) quartärer Vulkane in Mittel- und Süditalien.

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ICDP - Eger Rift

Chronostratigraphische Untersuchung von Seesedimenten zweier neu entdeckter Trockenmaare aus dem Spät-Pleistozän bei Mýtina (CZ) und Neualbenreuth (DE)

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PAPACORA-200 - Paläoklima, Paläomagnetik und Kosmogene Radionuklide der letzten 200.000 Jahre

Hochauflösende Sedimentabfolgen von mehreren Lokationen der Erde, die bis zu vier Glazial-Interglazial-Zyklen überdecken werden im Hinblick auf ihren paläoklimatischen als auch paläomagnetischen Informationsgehalt hin untersucht.

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KlimZell - Klimadynamik des letzten Jahrtausends

Lange Temperaturrekonstruktionen basierend auf Bäumen, die innerhalb ihrer Breiten- und Höhengrenzen im europäischen Tiefland gut wachsen, fehlen. Dies ist als entscheidende Lücke in der Paläoklima-Datenbank erkannt worden. Ziel des Projektes ist es daher, die Zellstrukturmessungen als neuen Proxy für Temperaturrekonstruktionen im gemäßigten Tiefland Nordost-Deutschland und Nord-Polen zu etablieren und voranzutreiben.

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Zentralasiatisches Global-Change Observatorium (GCO-CA)

Zentralasien mit seinen hoch-dynamischen, tektonisch aktiven Gebirgsregionen Tian Shan, Pamir und dem Tibet Plateau befindet sich an der Schnittstelle zwischen atlantisch-sibirischer sowie der asiatischen Monsun-Klimadynamik.

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TERENO Nordost - Helmholtz-Infrastruktur

Das TERENO Observatorium Nordostdeutsches Tiefland (TERENO-Nordost) ist eines von vier deutschen Observatorien, die auf regionaler Ebene die Auswirkungen des globalen Wandels erfassen. Dabei kombiniert TERENO-Nordost umfangreiches Monitoring rezenter Prozesse im Gelände mit Geoarchivdaten besonders aus Seesedimenten und Jahrringen, um so Lösungen für die Auswirkungen des globalen Wandels zu finden, eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

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TERENO Nordost - Seemonitoring am Tiefen See

Mit unserem See-Monitoring am Tiefen See wollen wir die jahreszeitlichen Sedimentationsprozesse und ihre kontrollierenden Faktoren besser verstehen, sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf den See beobachten.

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Virtuelles Helmholtz Institut ICLEA

Thema des Virtuellen Instituts ICLEA ist das bessere Verständnis der Klimadynamik und Landschaftsentwicklung von Kulturlandschaften im nördlichen Mitteleuropäischen Tiefland seit der letzten Eiszeit. ICLEA steht als Abkürzung für Integrated Climate and Landscape Evolution Analyses (Integrierte Analyse der Klima- und Landschaftsentwicklung).

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REKLIM Logo
Helmholtz-Verbund REKLIM "Regionale Klimaänderungen"

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) ist ein Verbund von acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Für eine verbesserte Abschätzung der zukünftigen Klimaentwicklung benötigt die Klimaforschung vorrangig Informationen über Dauer, Geschwindigkeit, Frequenz und regionale Muster von lang- und kurzfristigen Klimaschwankungen. Der Rückblick in die Erdgeschichte bildet dabei eine wesentliche Basis zum Verständnis über die Reaktion und Dynamik des Klimas gegenüber Veränderungen in den Anfachungsmechanismen und interner Rückkopplungsprozesse im Klimasystem.

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