Entwicklung der Flüssigphasen-Transmissionselektronenmikroskopie für die Geowissenschaften

Die Flüssigphasen-Transmissionselektronenmikroskopie (LPTEM) ermöglicht in-situ-Beobachtungen des dynamischen Verhaltens von Materialien in Flüssigkeiten mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung. Ihre Entwicklung auf dem Gebiet der Geomaterialien ist ein anspruchsvolles Ziel, das langfristig wichtige Informationen über die Bildung und die Auflösungsmechanismen von Mineralen in ihrer nativen Umgebung sowie über die Reaktivität der Grenzflächen zwischen Mineral und Lösung liefern wird.

In diesem Projekt wollen wir verstehen, wie man den Strahleneffekt in der Flüssigkeitszelle minimieren oder ausnutzen kann, um die dynamischen Prozesse zu visualisieren, die auf der Nanoskala in nativen Mineral/Lösungs-Grenzflächen auftreten. Eine solche Untersuchung erfordert ein sorgfältiges Verständnis der Wirkung des einfallenden Elektronenstrahls in der flüssigen Phase sowie der Wirkung des Begrenzung auf das untersuchte System. Zu diesem Zweck untersuchen und modellieren wir derzeit das Verhalten von Goethit-Mineralien in der Flüssigzelle.

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