CaTeNA

Climatic and Tectonic Natural Hazards in Central Asia

Zentralasien ist eine der tektonisch aktivsten Regionen der Erde und befindet sich im Einfluss zweier großer Klimasysteme, der Westwindzone und des Monsuns. CaTeNA untersucht die durch diese Rahmenbedingungen bedingten zwei gravierendsten Naturgefahren: Erdbeben und Massenbewegungen. Da Bevölkerung und Wertekonzentration in Zentralasien wachsen, vergrößern sich auch deren Verwundbarkeit durch Naturkatastrophen. Deshalb sind Risiko- und Vulnerabilitätsabschätzungen eine Schlüsselaufgabe, um die betreffenden Staaten und Gesellschaften auf solche wiederkehrende Extremereignisse vorzubereiten. Diese setzen aber auch ein vertieftes Verständnis der den Naturgefahren zu Grunde liegenden Prozessen, deren Zeitskalen, Raten und Kopplungen voraus. Unsere Sektion ist beteiligt am Unterprojekt "Das aktuelle Deformationsfeld des Pamirs aus seismischen und geodätischen Daten, dynamische Hangrutsch-Suszeptibilität und Risikoanalyse, und seismische Abbildung der Nordpamir-Überschiebung". Mit flachseismischen Untersuchungen und paläoseismologischen Schürfgräben wollen wir die raum-zeitliche Entwicklung der Hauptpamir-Überschiebung untersuchen.

Laufzeit

  • 2017 - 2020

Zuwendungsgeber

  • BMBF (CAME II) - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektverantwortliche

  • Ch. Haberland (GFZ Potsdam)

Kooperationen

  • M. Strecker, O. Korup (Uni Potsdam)
  • S. Rössner, B. Schurr (GFZ Potsdam)
  • U. Abdybachaev, S. Orunbaev (CAIAG, Kyrgyzstan)

Methoden & Geräte

  • Flachseismik zusammen mit Paläoseismologischen Schürfgräbenanalysen

Publikationen/Ergebnisse

  • Seismische Feldmessungen sind für 2019 vorgesehen - wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse.

Kontakt

Christian Haberland
Arbeitsgruppenleiter
Dr. Christian Haberland
Geophysikalische Tiefensondierung
Telegrafenberg
Gebäude E, Raum 323
14473 Potsdam
+49 331 288-1810
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