Magnetotellurische Komponente des Geophysikalischen Instrumentepools

Die magnetotellurischen Instrumente sind Teil des Geophysikalischen Instrumentenpools Potsdam (GIPP) und damit generell für den akademischen Gebrauch durch alle deutschen Universitäten verfügbar. Über die Verteilung der Instrumente entscheidet der GFZ-Vorstand und folgt dabei den Empfehlungen des Lenkungsausschusses des GIPP. Das Antragsformular ist hier abrufbar. Die im Folgenden beschriebenen magnetotellurischen Instrumente werden auf dem Gelände des Geomagnetischen Observatoriums in Niemegk aufbewahrt und gewartet. Für Auskünfte und Anfragen bezüglich der aufgeführten Instrumente wenden Sie sich bitte an Oliver Ritter.


SPAM MK IV System

SPAM Mk IV Geräte sind vom GIPP-MT in Zusammenarbeit mit Graham Dawes von der Universität Edinburgh entwickelt worden. Die Instrumente ermöglichen simultane Aufzeichnungen im Frequenzbereich zwischen 50 kHz – DC bei 24-Bit Auflösung. Die Geräte werden normalerweise in Verbindung mit Induktionsspulen-Magnetometern verwendet.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 50


Earth Data Logger (EDL, 6 Kanäle)

6-Kanal 24-Bit Systeme, die als MT Datenlogger verwendet  werden können, normalerweise in Verbindung mit CASTLE Sensorboxen. Frequenzbereich ist 500 Hz – DC. Diese Geräte werden auch für seismische Experimente verwendet.
Gesamtanzahl im GIPP: 35


SPAM MK IV Sensorboxen

SPAM MK IV Sensorboxen dienen zur Verbindung von Elektroden und Induktionsspulen an Instrumente zur Datenaufzeichnung wie SPAM Mk IV und EDL-Systeme. Bis zu 5 Sensoren können an eine SPAM Mk IV Sensorbox angeschlossen werden.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 50

CASTLE Sensorboxen

CASTLE Sensorboxen bieten eine Schnittstelle zur Verbindung von Elektroden und Induktionsspulen an Instrumente zur Datenaufzeichnung wie SPAM Mk IV und EDL-Systeme. Bis zu 3 Sensoren können an eine CASTLE Sensorbox angeschlossen werden.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: ca. 70

Controlbox

Mit den Controlboxen werden die SPAM Mk IV oder CASTLE Sensorboxen über einen Laptop Computer (USB Verbindung) programmiert. Das Setup von Sensorboxen beinhaltet Verstärkung, Analogfiltereinstellungen, Induktionsspulenmodus, etc. SPAM Mk IV Systeme benötigen keine Controlbox.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 15

Metronix MFS05 Induktionsspulen

Metronix MFS05 Induktionsspulen werden für magnetotellurische Breitband-Aufzeichnungen verwendet und an die Sensorboxen angeschlossen. Der Frequenzbereich der Sensoren reicht von 1 kHz bis 1000 s.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 30


Metronix MFS06 Induktionsspulen

Metronix MFS06 Induktionsspulen werden für magnetotellurische Breitband-Aufzeichnungen verwendet und an die Sensorboxen angeschlossen. Der Frequenzbereich der Sensoren reicht von 8 kHz bis 1000 s.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 80


Metronix MFS07 Induktionsspulen

Metronix MFS07 Induktionsspulen werden für magnetotellurische Breitband-Aufzeichnungen verwendet und an die Sensorboxen angeschlossen. Der Frequenzbereich der Sensoren reicht von 50 kHz bis 100 s.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 30


Metronix MFS10 Induktionsspulen

Metronix Induktionsspulen werden für magnetotellurische Breitband-Aufzeichnungen verwendet und an die Sensorboxen angeschlossen. Der Frequenzbereich der Sensoren reicht von 1 kHz bis 1000 s. Durch die kurze Bauform sind die Spulen besonders für Messungen der vertikalen Magnetfeldkomponente geeignet.   Gesamtanzahl im GIPP-MT: 25


Geomagnet Fluxgate-Magnetometer

Geomagnet Fluxgate-Magnetometer bestehen aus zwei Einheiten: Die Sensoreinheit mit einer Anti-Neigungs-Konstruktion und die elektronische Einheit zur Steuerung des Sensors. Das Gerät wird als Variomenter verwendet (das Hauptmagnetfeld wird vom Signal abgezogen). Der Frequenzbereich ist von 1 Hz – DC.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 30

Pulz / Magson Fluxgate-Magnetometer

 Das Pulz / Magson Magnetometer ist ein triaxiales (X,Y,Z) Ringkern-Fluxgate-Magnetometer. Das Magnetometersystem besteht aus einem Magson Sensorkopf und einer elektronischen Ansteuerbox. Das Magnetometer erfordert die hohe dynamische Spanne eines 24-bit Datenaufzeichnungssystems (EDL), da das Hauptfeld nicht kompensiert wird. Der Frequenzbereich ist von 1 Hz – DC.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 10


Ag-AgCl-Elektroden

Die nicht-polarisierbaren Elektroden alle Magnetotellurikanwendungen wurden vom GIPP-MT entworfen und hergestellt.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: 550


Kabel

Beschreibung: Kabel werden überall benötigt: zwischen Sensoren und Sensorboxen, zwischen Sensorbox und Datenlogger, für GPS-Antennen, um Batterien zu verbinden usw.
Gesamtanzahl im GIPP-MT: Hunderte


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Oliver Ritter
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Prof. Dr. Oliver Ritter
Oberflächennahe Geophysik
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