Geophysikalischer Gerätepool Potsdam (GIPP)

Der "Geophysikalische Gerätepool" (Geophysical Instrument Pool Potsdam, GIPP) stellt seismische und magnetotellurische Geräte und Sensoren für Projekte von GFZ Gruppen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Er wird von der Sektion 2.2 "Geophysikalische Tiefensondierung" des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) betrieben. Seit der Inbetriebnahme 1993 hat der GIPP mehr als 350 geowissenschaftliche Projekte mit Geräten unterstützt. Der GIPP ist Teil der  Modular Earth Science Infrastructure (MESI)   am GFZ.

Die Verfahrensweise zur Ausleihe ist in der "Nutzungsordnung des Geophysikalischen Instrumentenpools Potsdam (GIPP) des GFZ" aufgelistet. Anträge zur Nutzung finden sich unter  "Antragstellung". Ein Lenkungsausschuss, der zweimal jährlich tagt, bewertet und empfiehlt die entsprechenden Projektanträge. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Vorstand des GFZ.

Die nächste Lenkungsausschusssitzung findet am 30. April 2019 statt.

Dementsprechend sind Anträge auf Gerätenutzung bis zum 30. März 2019 einzureichen. Die laufende Projektvorbereitung ist mit der Arbeitsgruppe GIPPabzustimmen, die auch für Betrieb und Wartung des Pools verantwortlich ist.

Pool Komponenten: Seismik/Seismologie, DEPAS,Magnetotellurik

 

GIPP Experiment- und Datenarchiv

Das GIPP Experiment- und Datenarchiv ist die Platform zur langfristigen Archivierung geophysikalischer Experiment-Daten und ihrer Bereitstellung an Nutzer. Es enthält Metadaten u.a. aller vom "Geophysikalischen Gerätepool Potsdam" (GIPP) unterstützten Experimente sowie die Daten von aktiven seismischen und magnetotellurischen Feldmessungen.

Mitarbeiter                 Telefon                            E-mail

Matthias Bosdorf      +49 331 288 - 1224          matthias.bosdorf(at)gfz-potsdam.de

Falk Brethauer           +49 331 288 - 1225         falk.brethauer(at)gfz-potsdam.de

Martin Haxter             +49 331 288 - 1282          martin.haxter(at)gfz-potsdam.de                                                                         

Mike Hönig                  +49 331 288 - 1517          mike.hoenig(at)gfz-potsdam.de

Karl-Heinz Jäckel     +49 331 288 - 1229          karl-heinz.jaeckel(at)gfz-potsdam.de

Christof Lendl             +49 331 288 - 1221          christof.lendl(at)gfz-potsdam.de

Ariane Siebert            +49 331 288 - 1226          ariane.siebert(at)gfz-potsdam.de

Anträge auf Ausleihe von Geräten und Sensoren des GIPP sind ein bis anderthalb Jahre vor Projektbeginn an Dr. Christian Haberland zu richten. Der Antrag muss eine kurze Beschreibung der wissenschaftlichen Ziele sowie die Begründung, weshalb Geräte des GFZ eingebunden werden sollen, enthalten. Desweiteren sollte die Anzahl der gewünschten Geräte, die Projektdauer (einschließlich Transportdauer!) sowie der geplante Zeitraum aufgeführt sein. Bitte benutzen Sie dafür das vorgegebene Formular ( pdf , doc ) und beschränken Sie die Anlage ("Zusammenfassung des Projekts") auf 2 Extraseiten.

Alternativ kann der Antrag über das WEB-Interface erfolgen:

Der Lenkungsausschuss trifft sich zweimal jährlich, gewöhnlich im April und im Oktober. Anträge müssen mindestens vier Wochen vor der Sitzung eingereicht werden (siehe GIPP-Hauptseite für Termine). Die endgültige Zuordnung der Geräte zu den Projekten erfolgt durch den Vorstand des GFZ. Die Antragsteller werden ca. 4 Wochen nach der Entscheidung über die Gerätevergabe informiert.

Seismik Pool
Der Seismik-Pool hält eine große Anzahl von Rekordern, Breitband-Seismometern und kurzperiodischen Sensoren (Geophone) zur Nutzung vor.

DEPAS Pool
Innerhalb des "Deutschen Geräte-Pools für amphibische Seismologie" (DEPAS) werden seismologische Landstationen (Rekorder und Breitband-Seismometer) und Ozeanboden-Stationen für den bevorzugten Einsatz in amphibischen Projekten bereitgestellt. Das GFZ unterhält die Land-Geräte, das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven (AWI) die Ozeanbodenstationen.

GIPP MT
Magnetotellurische Komponente des Geophysikalischen Instrumentepools

GIPPtools

Programmsammlung zum Konvertieren und zur Vorverarbeitung seismischer Daten.

DSS CUBE - Bedien- und Kopiersoftware (GFZ/GIPP-Programme)

Die Programmpakete enthalten Monitor-, Setup- und Kopierprogramme sowie eine Sammlung einsatztypischer Parametersätze, die vom Setup-Programm geladen werden können. Die Einweisung in das Programmpaket ist Bestandteil des Gerätetrainings.

zusätzliche Programme

EDL - Bedien- und Datenkonvertierungssoftware (GFZ/GIPP-Programme)

Die Einweisung in die Bedienprogramme ist Bestandteil des vor jeder Ausleihe stattfindenden Gerätetrainings. Dazu gehört auch das Einrichten der vorgesehenen Feldrechner.

Die von EarthData bereitgestellten Bedienprogramme (ModMon, PView) stehen unter www.earthdata.co.uk/down.html

Daten-Abgabe
Abhängig vom Experiment-Typ werden die Daten in unterschiedlichem Format an das “GIPP Experiment- und Datenarchiv” übergeben.

Datenformat
Hier sind einige der Formate beschrieben, in denen Daten innerhalb des "GIPP Experiment. und Datenarchivs" gespeichert sind.

Lenkungsausschuss
Mitglieder des Lenkungsausschusses sind  führende Geowissenschaftler universitärer Forschungseinrichtungen sowie ggf. der Industrie.

"Verfassererklärung und Metadaten-Formular bei GIPP-Datenpublikationen"
Formular für die Verfassererklärung/Autorisierung und die Metadatenerhebung bei GIPP-Datenveröffentlichung (für “GIPP Experiment- und Datenarchiv” und GEOFON). Zum Einreichen Ihrer Daten kontaktieren Sie bitte Dr. Christian Haberland
(haber(at)gfz-potsdam.de).

Muster für Datenreports
Musterdatei für Artikel zur Reihe "Scientific Technical Report - Data GIPP Experiment- and Data Archive" (siehe Beispiel). Zum Einreichen Ihres Artikels und der Daten kontaktieren Sie bitte Dr. Christian Haberland (haber(at)gfz-potsdam.de).

Nutzungsordnung des Geophysikalischen Instrumentenpools Potsdam (GIPP) des GFZ
Hier sind die Bedingungen und Regeln zur Ausleihe von Geräten des GIPP aufgeführt. Dazu zählen Festlegungen zur Experimentvorbereitung, Terminplanung, Datensicherung sowie zum Umfang und Art der zu entleihenden Geräte und zu Eigenleistungen des Nutzers.

Nutzer-Zufriedenheit
Zur Einschätzung der Nutzer-Zufriedenheit bitten wir, nach Geräterückgabe die Zusammenarbeit mit dem Gerätepool zu bewerten.

Publikationen
Liste von Publikationen des Gerätepools

F: Welche Geräte stellt der GIPP bereit, und welche nicht?
A: Der GIPP stellt digitale Datenrekorder sowie magnetotellurische und seismologische Sensoren zur Verfügung (inklusive Kabel). Sie werden in Transportkisten zur Verfügung gestellt. Detaillierte Informationen zum Bestand finden sich hier (link). Batterien und Solarpanele gehören nicht zum eigentlichen GIPP-Bestand (Ausnahme: Für DEPAS Stationen stehen ca. 30 50W Solarpanele zur Verfügung). Bitte vermerken Sie ihren Bedarf an Solarpanelen und Batterien auf Ihrem Antrag und/oder kontaktieren Sie christian.haberland(at)gfz-potsdam.de. Ebenfalls nicht zum GIPP-Bestand gehören beispielsweise Bedienrechner und Festplatten-Ausleseeinheiten (weitere Informationen dazu gibt es während des Vorbereitungsgesprächs vor der Geräteübernahme).

F: Welche Dienstleistungen/Services stellt der GIPP zur Verfügung, und welche nicht?
A:
Über die Bereitstellung der Geräte hinaus übernimmt der GIPP die Beratung der Nutzer und die Einweisung in die Geräte, damit die Nutzer die Geräte selbstständig nutzen können. Außerdem stellt er Software zur Datenprozessierung (z.B. GIPPtools von Christof Lendl) bereit. Die Organisation des Gerätetransports oder die Abwicklung von Zollformalitäten sind nicht Aufgabe des GIPP; er übernimmt für diese Leistungen auch keine Kosten.

F: Wer kann Geräte ausleihen und zu welchem Zweck können sie ausgeliehen werden?
A:
Die Geräte stehen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen für akademische Forschung zur Verfügung.

F: Was kostet es, Geräte zu leihen?
A:
Die Geräte werden kostenfrei an die Nutzer an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen verliehen. Die Mittel für die Installation, die Transporte, Zollgebühren etc., müssen vom Entleiher getragen werden.

F: Wie lange können Geräte ausgeliehen werden?
A:
Der übliche maximale Ausleihzeitraum beträgt 2 Jahre; längere Ausleihzeiten und Verlängerungen auf Anfrage (christian.haberland@gfz-potsdam.de).

F: Wie funktioniert die Beantragung?
A:
Details zur Antragstellung finden sich hier (link).

F: Was muss bei dem Transport und Verzollung beachtet werden?
A:
Die Organisation des Gerätetransports und die Abwicklung von Zollformalitäten werden nicht vom GIPP übernommen; er übernimmt dafür auch keine Kosten. Hinweise zur Verzollung und dem Transport werden beim Vorbereitungstreffen vor der Geräteübernahme besprochen. Die Zollunterlagen sind in Kopie dem GIPP zu übergeben.

F: Welche Fristen müssen eingehalten werden?
A:
Neuanträge sind ca. 4 Wochen vor den Sitzungen des Lenkungsausschusses einzureichen, der zweimal im Jahr, üblicherweise einmal im Oktober und einmal im April, tagt. Die aktuelle Deadline findet sich hier (link). Die Anträge sind ein bis eineinhalb Jahre vor Projektbeginn einzureichen. 2 Monate vor der Geräteübernahme ist ein Vorbereitungstermin mit dem GIPP abzusprechen.

F: Was muss bei der Ausleihe generell beachtet werden?
A:
Die Regeln sind in zwei Dokumenten, den “Festlegungen zur leihweisen Übergabe von Geräten des GlPP an externe Nutzer” und der “Nutzungsordnung des Geophysikalischen Instrumentenpools Potsdam (GIPP)” festgelegt.

Kontakt / Seismik Pool

Christian Haberland
Arbeitsgruppenleiter
Dr. Christian Haberland
Geophysikalische Tiefensondierung
Telegrafenberg
Gebäude E, Raum 323
14473 Potsdam
+49 331 288-1810
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Kontakt / Magnetotellurik

Oliver Ritter
Arbeitsgruppenleiter
Prof. Dr. Oliver Ritter
Oberflächennahe Geophysik
Telegrafenberg
Gebäude E, Raum 423
14473 Potsdam
+49 331 288-1257
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