Helmholtz-Zentrum Deutsches Geoforschungszentrum

SIOLA - SeIsmicity and neOtectonics of the LAptev sea region

In der Laptev See findet sich eins der wenigen Beispiele von Rifting, welches sich vom Ozean bis auf den Kontinent erstreckt. Generell ist Rifting verbunden mit verstärkter Erdbebentätigkeit und Vulkanismus, die Laptev See zeigt jedoch nur wenig Seismizät und ist amagmatisch. Das SIOLA Projekt hat zum Ziel, die rezente Geodynamik der Region zu studieren und die cänozoische Rift-Entwicklung zu rekonstruieren. Innerhalb des Projekts installierten wir ein Netz von 25 kurzperiodischen Stationen im Zeitraum von Sommer 2016 bis Sommer 2017 im Lena Delta und der Gegend um Tiksi (Sibirien).

Laufzeit

  • 2016 - 2019

Zuwendungsgeber

  • AWI, GFZ, Uni Potsdam

Projektverantwortliche

  • Wolfram Geissler (AWI), Frank Krüger (Uni Potsdam), Christian Haberland (GFZ)

Projektwebseite

Kooperationen

  • Institute of Oceanology, RAS (Russia, Moscow), Yakutsk Division of Geophysical Survey of the Siberian Branch, RAS (Russia, Yakutsk)

Methoden und Geräte

  • Temporäres seismologisches Netz, Receiver Funktionen, Lokalisierung, Array-Verfahren, Tomographie, Herdflächenlösungen

Publikationen/Ergebnisse

  • Geissler, W., Shibaev, S., Krüger, F., Baranov, B., Haberland, C., Tsukanov, N., Ploetz, A., Vollmer, D., Pravkin, S. (2020): Laptev Sea Rift Seismological Network (SIOLA) Part I.
    https://doi.org/10.14470/3O7561738646
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