Im Rahmen des Projektes Seismic Prediction While Drilling - SPWD wurde der SPWD-Laborprototyp einer seismischen „vorausschauenden“ Bohrlochsonde für den Einsatz in horizontalen trockenen Bohrungen mit einem Durchmesser von 8 ½" entwickelt. Die Sonde besteht im Wesentlichen aus vier mit leistungsfähigen Vibrationsquellen bestückten Sektionen und zwei Sektionen, die mit jeweils zwei Dreikomponenten-Geofonköpfen als Empfänger ausgestattet sind. Die Sektionen können einzeln gedreht werden. Die Ankopplung an die Bohrlochwand erfolgt für Quellen und Empfänger pneumatisch. Bei geeigneter amplituden- und phasengenauer Ansteuerung der Vibrationsquellen kann das applizierte Wellenfeld in der gewünschten Richtung fokussiert werden. So wird das gezielte „Schauen“ ermöglicht. Das Gerät ist kabelgebunden. Es können Bohrungen bis zu einer Länge von 50 Meter befahren werden.

Kontakt

Arbeitsgruppenleiter
Dr. Rüdiger Giese
Geomechanik und Wissenschaftliches Bohren
Telegrafenberg
Gebäude A 69, Raum 322
14473 Potsdam
+49 331 288-1575
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