Hintergrund des Swarm Projekts

Das ESA "Living Planet Programm" setzt sich aus zwei Kategorien komplementärer, benutzergetragener Programmen zusammen; der forschungsorientierten "Earth Explorer"- und serviceorientierten "Earth Watch"-Missionen.

Die "Opportunity"-Kategorie der "Earth Explorer"-Missionen ist bescheidener in der Anlage, hat aber wissenschaftliche Ziele, die denen der "Living Planet"-Programme entsprechen. Alle "Earth Explorer"-Missionen werden eingebracht, im Einzelnen ausgearbeitet und letzlich auch zur Realisierung, durch die Gemeinschaft der Wissenschaftler selbst, empfohlen.

In der Folge eines Aufrufes für Vorschlägen für die "Opportunity"-Missionen im Jahre 2001, gingen bis zum Frühjahr 2002 25 vollständige Vorschläge ein. Daraus wurden schließlich drei Missionen für Machbarkeitsstudien ausgewählt: ACE+, EGPM und eben Swarm.

Die Bewerbung der Swarm-Mission basiert auf einem gemeinschaftlich durch ein Team geschriebenen und 2002 eingerichteten Vorschlag. Dieses Team wurde von Eigil Friis-Christensen (damals Dänisches Raumfahrtzentrum), Hermann Lühr (GFZ Potsdam) und Gauthier Hulot (IPGP, Paris) geleitet.

Basierend auf den Empfehlungen des "Earth Science Advisory"- Komitees und dem ESA Direktor des "Earth Observation"-Programms, wurde die vollständige Umsetzung der "Swarm"-Mission, aufgrund seiner wissenschaftlichen Güte, unisono befürwortet.

(Frei übersetzt aus allgemein zugänglichen Dokumenten oder Webseiten der ESA.)

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