accurate CO2 monitoring using Quantitative joint inversion for large-scale on-shore and off-shore storage applications - aCQurate

Das aCQurate (accurate CO2 monitoring using Quantitative joint inversion for large-scale on-shore and off-shore storage applications) Projekt beabsichtigt, eine neue Technologie zur quantitativen CO2-Überwachung für große Onshore- und Offshore-Standorte zu entwickeln, z.B. auf dem norwegischen Kontinentalschelf.

Die geplante neue Technologie baut auf einer strukturellen Joint-Inversion auf, die kürzlich am Pilotstandort Ketzin in Deutschland entwickelt wurde, und die Methoden der seismischen Full Waveform Inversion (FWI) und elektrische Widerstandstomographie (ERT) integriert. Hierbei wird der Ansatz einer hybriden strukturellen-petrophysikalischen Joint-Inversion verfolgt, welcher die Robustheit der strukturellen Joint-Inversion mit der quantitativen Kalibrierung der petrophysikalischen Inversion kombiniert. Die geplante hybride Joint-Inversion wird seismische FWI, CSEM, ERT und Gravimetrie-Verfahren beinhalten. Sie wird dabei wertvolle Informationen liefern, um petrophysikalische Eigenschaften abzuleiten, und helfen, besser zwischen Porendruck und Sättigungsänderungen zu unterscheiden.

Das Projekt nutzt die einzigartigen Möglichkeiten der Field Research Station (FRS), einem Teststandort für die Entwicklung und den Einsatz fortschrittlicher Überwachungstechnologien für die unterirdische CO2-Speicherung. Die FRS befindet sich in Brooks, AB (Kanada) und wird vom Containment and Monitoring Institute (CaMI) der Carbon Management Canada Research Institutes betrieben. Sie bietet ideale Voraussetzungen für die Demonstration der Joint-Inversion Methode durch die Anwendung auf synthetische Daten und Felddaten der FRS für verschiedene Speicherszenarien.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen SINTEF Petroleum Research, GFZ, CaMI, University of Calgary, LBNL, INRS, Quad Geometrics und Scripps.