Sektion 2.5: Geodynamische Modellierung

Projekte

Das globale und regionale Klima wird stark von der Ozeanzirkulation beeinflusst, die wiederum von der Verteilung der Kontinente und der Topographie des Meeresbodens beeinflusst wird. Bewegungen der Kontinente über Millionen von Jahren verändern die Form der Ozeanbecken, wodurch sich die Meeresströmungen verändern. Dramatische Veränderungen können auftreten, wenn Kontinente auseinanderbrechen und "Meeresengen" öffnen, die den Wasserfluss zwischen den großen Ozeanbecken beeinflussen.

mehr erfahren

Grabenbrüche bieten ein einzigartiges Fenster in das geodynamische System unseres Planeten und die Prozesse, welche die Erdoberfläche formen. Das Projekt CRYSTALS trägt zu grundlegendem Verständnis der kontinentalen Riftdynamik und der Entstehung passive Kontinentalränder bei. In unseren Modellierungen verwenden neueste numerische Methoden und folgen einem multi-skaligen Modelldesign.

mehr erfahren

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre entscheidet darüber, ob sich die Erde in einem Treibhaus- oder einem Eishaus-Zustand befindet. Bevor der Mensch begann, die CO2-Konzentration der Lufthülle zu beeinflussen, wurde diese allein durch ein Wechselspiel von geologischen und biologischen Prozessen bestimmt, dem globalen Kohlenstoffkreislauf. Eine aktuelle Studie unter Führung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ in Potsdam zeigt, dass das Auseinanderbrechen von Kontinenten – von Fachleuten als Rifting bezeichnet – maßgeblich zu einem erhöhten Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre beitrug.

mehr erfahren

Dem Verständnis der tektonischen und sedimentären Prozesse in den Vorlandgebieten zugrunde liegen die entscheidenden Fragen, welche Strukturen brechen können, welche Größenordnung der Erschütterung auftreten kann, wie Seismizität und Klimawandel das Regime der Oberflächenprozesse in naher Zukunft beeinflussen könnten, und welche Aspekte der langfristigen geomorphologischen und ablagerungsmäßigen Eigenschaften die Erzeugung von Ressourcen beeinflussen. Während wir die Antworten auf die Fragen zur Seismizität in den Gebieten von Plattengrenzen einschränken können, können die ganzen Erdbebenbrüche, langfristigen tektonischer Verformungen, Wechselwirkungen zwischen Verwerfungen, und Ablagerungssysteme, die in der Umgebung eines zerschnittenen Vorlandes erzeugt werden können, die gewünschte Antworten verschleiern, vor allem, weil wir die grundlegenden Prozesse, die sie steuern, nicht verstehen.

mehr erfahren

RHUM-RUM (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel) ist ein deutsch-französisches seismologisches Experiment, das einen klassischen ozeanischen Mantelplume – oder dessen Nichtexistenz – von der Erdkruste bis zum Erdkern seismisch nachweisen will. Die Ergebnisse ermöglichen Rückschlüsse auf die Wärme- und Materialflüsse im tiefen Erdinnern und liefern einen geodynamischen Zusammenhang für die noch immer kontrovers diskutierten tiefen Mantelplumes.

mehr erfahren

Since the Great Sumatra 2004 Boxing Day earthquake and tsunami GFZ provides research and methodologic development in the fields of tsunami hazard assessment and early warning. Section 2.5 Geodynamic Modeling supports these activities with numerical modeling of tsunami generation, propagation and coastal impact within both deterministic and probabilistic frameworks. Our Section also participates in the development of the innovative GNSS-based technology for tsunami early warning.

mehr erfahren