EnMAP zeichnet global die von der Erdoberfläche reflektierte Strahlung bildhaft als kontinuierliche hochaufgelöste Spektren (6,5 nm und 10 nm) vom Sichtbaren bis zum kurzwelligen Infrarot (420 nm bis 2450 nm) in 244 Kanälen auf. Damit wird eine optimale diagnostische Erfassung bio-, geochemischer und geophysikalischer Parameter erreicht. Die Streifenbreite eines Bildes beträgt 30 km mit einer Bodenauflösung von 30 m x 30 m Pixelgröße. Der Bordspeicher des Instruments erlaubt die kontinuierliche Aufnahme von 5000 km pro Tag. Zur Beobachtung veränderlicher Phänomene (z.B. Vegetationszyklus) wird, über die Fähigkeit den Satelliten zu schwenken, eine Wiederholrate von 4 Tage realisiert. Das Projekt wird unter der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam mit Unterstützung des industriellen Partners OHB-System AG durchgeführt. Das Management liegt bei der DLR-Agentur, das Bodensegment wird vom DLR-Oberpfaffenhofen geleitet.

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