Röntgen-Einkristalldiffraktometer (Rigaku)

Die Lage im Raum und die Intensität von Beugungsreflexen liefern Informationen über den strukturellen Aufbau von kristallinen Phasen. Mit einem Röntgen Einkristall-Diffraktometer können kristalline Strukturen bestimmt werden.

Neben der Aufklärung von Strukturen verwenden wir das Diffraktometer zur Bestimmung der Orientierung bzw. Lage von Kristallen im Raum sowie zur Identifikation von Phasen in Aggregaten im µm-Bereich.

Unser Einkristall-Diffraktometer ist ein Rigaku Spider System, dass mit einer Cu Drehanode ausgerüstet ist. Mit Hilfe eines Spiegelsystems wird die erzeugte Strahlung monochromatisiert so dass mit Cu Kα Strahlung gearbeitet werden kann. Auf Grund der hohen Intensität, die mit der Drehanode erzeugt werden kann, ist die Einkristall-Strukturbestimmung von Proben bis zu einer minimalen Größe von 20 µm möglich. Zur Messung der Röntgenstrahlung kommt in unserem Spider-System ein ortsauflösendes Bildplatten-System zum Einsatz, dass einen 2θ-Bereich von -60 to 144° abdeckt.

Spezifikationen

  • Rigaku Spider
  • Cu Drehanode
  • monochromatische Cu Kα Strahlung (Rigaku Osmic VariMax HF System)
  • 40 kV Beschleunigungs-Spannung
  • 30 mA Röhrenstrom
  • kleinster Strahldurchmesser 100 μm
  • χ-Goniometer (χ from -16 to 56°, ω from -85 to 265°, ϕ from 0 to 360°)
  • zylindrische Bildplatte von -60 to 144° 2θ
  • Apertur: 466 mm x 256 mm
  • Pixel Größe: 100 μm x 100 μm
  • Auslesezeit: 51.2 Sekunden
  • Löschzeit: 20 Sekunden
  • CrystalClear und CrystalStructure Software

Kontakt

Matthias Gottschalk
Wissenschaftler
Prof. Dr. Matthias Gottschalk
Chemie und Physik der Geomaterialien
Telegrafenberg
Gebäude D, Raum 322
14473 Potsdam
+49 331 288-1418
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Ingenieur
Hans-Peter Nabein
Chemie und Physik der Geomaterialien
Telegrafenberg
Gebäude D, Raum 362
14473 Potsdam
+49 331 288-1454
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