GHz-Ultraschallinterferometrie

Die GHz-Ultraschallinterferometrie wird benutzt, um Schallwellengeschwindigkeiten von Mineralen bei hohen Drücken in Diamantzellen zu bestimmen. Da bei der GHz-Interferometrie keine optischen Komponenten benutzt werden, ist diese Methode besonders für opake Minerale geeignet, wie z. B. Magnetit, Franklinit oder Magnesiumwüstit.

Weiterführende Informationen zur GHz-Ultraschallinterferometrie: Spetzler et al., Pure and Applied Geophysics, 141 (1993) Reichmann et al., American Mineralogist, 83 (1998)

Abb.: Diamantzelle (DAC) vor einem Oszilloskop. Unterhalb der DAC ist der Ultraschall-Adapter mit dem Transducer (Piezo-Kristall) sichtbar, der Schallwellen im Gigahertz-Bereich erzeugt.

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Wissenschaftler
Dr. Hans-Josef Reichmann
Chemie und Physik der Geomaterialien
Telegrafenberg
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14473 Potsdam
+49 331 288-1416
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