Hochtemperatur-Gasmischöfen mit in situ Messung der Sauerstofffugazität

Die Gasmischöfen ermöglichen Untersuchungen und Synthesen bei kontrollierten Redoxbedingungen bei Temperaturen bis zu 1500°C. Die Sauerstofffugazität, welche durch Mischungen von C-O-H-(Ar)-Gasen eingestellt wird, kann mit Hilfe eines sauerstoffspezifischen festen Elektrolyten bei in situ Bedingungen gemessen werden. Die Öfen sind für Studien an Materialien mit Übergangselementen, Untersuchungen zu Redoxgleichgewichten, Reaktions- und Transportprozessen auf der Mikroskala sowie zu petrophysikalischen Messungen bei kontrollierter Sauerstofffugazität geeignet.

Ofentyp:

Horizontaler Carbolite, TZF 15/610 Röhrentyp
Vertikaler Gero Ofen, Alsint Röhrentyp

Temperatur:

Siliciumcarbid Heizelemente, maximale Temperatur 1500 °C

Horizontaler Ofen: Temperaturkontrolle mit drei unabhängigen Zonen, wodurch eine sehr langer Zone mit konstanter T erreicht wird

Vertikaler Ofen: Temperaturkontrolle durch ein Thermoelement; Temperatur wird an der Probe, dem O2-Elektrolyten und einem weiteren Punkt gemessen

Gasfluss:

Mischungen von CO2-H2-(Ar) oder CO-CO2(Ar)

Digitaler Brooks Flussregler

Proben:

Proben werden in offenen Edelmetall- oder Keramikcontainern gehalten

Horizontal: Probendurchmesser von einigen Zentimetern und Längen bis zu 10 cm

Vertikal: Probendurchmesser von ca. 1 cm; Abschrecken in kontrollierter Gasatmosphäre

O2-Electrolyt:

Yttrium-stabilisierter Zirconia Electrolyt (SIRO2) hergestellt von Ceramic Oxide Fabricators Pty. Ltd (Victoria, Australia)

Kontakt

Reiner Schulz
Ingenieur
Reiner Schulz
Chemie und Physik der Geomaterialien
Telegrafenberg
Gebäude D, Raum 328
14473 Potsdam
+49 331 288-1409
Zum Profil