Mitigation and Remediation of CO2 Leakage

Sicherheit, Verlässlichkeit und Kontrollierbarkeit sind essentielle Aspekte der CO2-Speicherung, die sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Genehmigungsprozesse beeinflussen. Eine zentrale Aufgabe des Projektes MiReCOL ist es deswegen, zunächst die möglichen Leckage Mechanismen sowie Gefährdungen der Sicherheit bei der CO2-Speicherung umfassend zu analysieren. Diese Analyse bildet die Basis für die Bewertung möglicher Gegen- und Sanierungsmaßnahmen. Sowohl anerkannte, existierende als auch neue Gegen- und Sanierungsmaßnahmen werden untersucht. Dies umfasst u.a. auch Laborarbeiten zu Verschluss- und Dichtmaterialien und deren Test an den Standorten Ketzin (Deutschland) und Bečej (Serbien).

Der Ansatz im Projekt MiReCOL ist ausschließlich Risiko basiert, so dass sichergestellt ist, dass die Projektergebnisse in den regulativen Prozess einfließen können (Regularien, Richtlinien). Dieser Ansatz bedeutet, dass der Einfluss aller untersuchten Gegen- und Sanierungsmaßnahmen auf allen Risikoniveaus untersucht und bewertet wird. Die Projektergebnisse werden sowohl Betreiber von Speicherprojekten als auch die regulierenden Behörden über die vorhandenen Gegen- und Sanierungsmaßnahmen informieren. Die Projektbeteiligung der Industriepartner, die aktiv im Bereich der CO2-Speicherung arbeiten, stellt sicher, dass die notwendigen operativen Erfahrungen vorliegen, um sowohl Effektivität als auch Auswirkung jeder Maßnahme zu beurteilen.

Das Projekt MiReCOL wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission gefördert und von TNO koordiniert. Partner sind Engie, GFZ, IFP, Imperial College, NIS, Shell, Sintef, Statoil, University of Edinburgh, Prores.