Abgeschlossene Projekte

Auswertung der GEOTECHNOLOGIEN-Projekte zum Thema sichere geologische CO2-Speicherung zur Untersetzung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG).

Im Rahmen des Verbundprojektes BRINE wurde die synergetische Nutzung eines salinaren Aquifers in Ost-Brandenburg zur CO2-Speicherung und geothermischen Energiegewinnung untersucht. Eines der Hauptziele bestand darin, ein geophysikalisches Monitoringsystem aus Geoelektrik, Elektromagnetik und Magnetotellurik zur Überwachung einer möglichen Salzwasserbewegung im Reservoir zu konzipieren.

Im Forschungs- und Entwicklungsvorhaben CLEAN (CO2 Large-Scale Enhanced Gas Recovery in the Altmark Natural Gas Field) wird in einem Teilfeld der Lagerstätte Altmark die Möglichkeit untersucht, konventionell nicht förderbare Erdgasmengen mittels Kohlendioxid (CO2) zu fördern. Gleichzeitig werden wesentliche Erkenntnisse gewonnen, die zur geologischen CO2-Speicherung in erschöpften Gaslagerstätten weltweit genutzt werden können.

CO2CARE beschäftigt sich mit der Entwicklung von Technologien und Verfahren, die einen sicheren und nachhaltigen Verschluss von geologischen CO2-Speichern gewährleisten.

Am Pilotstandort Ketzin in Brandenburg wird seit 2004 zum Thema CO2-Speicherung in einem salinen Aquifer geforscht. Die CO2-Injektion wurde im Zeitraum Juni 2008 bis August 2013 erfolgreich durchgeführt und von einem der weltweit umfangreichsten Überwachungsprogramme begleitet.

Das EU-Projekt CO2ReMoVe aus dem 6. Rahmenprogramm der EU unterstützt die Schaffung einer wissenschaftlich fundierten Basis für die Überwachung und Verifizierung der CO2-Speicherung in geologischen Formationen.

Das Projekt CO2SINK (CO2 Storage by Injection into a Natural saline aquifer at Ketzin) hat das Ziel, das Verständnis der wissenschaftlichen und praktischen Prozesse zu verbessern, die mit der unterirdischen Einlagerung von CO2 zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre einhergehen. Das EU-Projekt wird von einem Konsortium von 18 Partnern aus 9 europäischen Staaten durchgeführt, darunter Universitäten, Forschungsinstitute und Partner aus der Industrie.

Die Helmholtz-Alberta-Initiative (HAI) ist eine unabhängige, internationale Forschungskooperation der Helmholtz-Gemeinschaft und der University of Alberta (Edmonton, Kanada).Die Helmholtz-Alberta-Initiative (HAI) ist eine unabhängige, internationale Forschungskooperation der Helmholtz-Gemeinschaft und der University of Alberta (Edmonton, Kanada).

Zur Realisierung der angestrebten Energiewende in Deutschland wurde von den Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und für Wirtschaft und Technologie gemeinsam die Förderinitiative "Energiespeicher" initiiert.

Das von der EU geförderte Projekt IMPACTS hat zum Ziel, eine fundierte und umfassende Wissensbasis zu Fragen der CO2-Qualität zu schaffen.

Sicherheit, Verlässlichkeit und Kontrollierbarkeit sind essentielle Aspekte der CO2-Speicherung, die sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Genehmigungsprozesse beeinflussen. Eine zentrale Aufgabe des Projektes MiReCOL ist es deswegen, zunächst die möglichen Leckage Mechanismen sowie Gefährdungen der Sicherheit bei der CO2-Speicherung umfassend zu analysieren.

Das dreijährige europäische Projekt SiteChar (FP7) dient der Festlegung von Kriterien zur Charakterisierung von Standorten zur geologischen Speicherung von CO2 und wurde im Januar 2011 begonnen.

Das Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung, Anpassung und Überprüfung neuer Erkundungsmethoden im Untertagebau.

Mit der "Toolbox for Applied Seismic Tomography" (TOAST) wird ein Werkzeugkasten erstellt, der modernste Verfahren seismischer Wellenforminversion dem Anwender zugänglich macht.

Die CO2-Speicherung in Ketzin wird durch ein umfangreiches Programm seismischer Beobachtungsmessungen begleitet. Eine wesentliche Komponente dieser Messungen ist die Wiederholung der 3D-seismischen Oberflächenmessungen.