GRAMM: Granite, Modelle und Metalle


Beschreibung:

An felsische Intrusionen der Oberen Kruste gebundene Lagerstätten bilden bedeutende Ressourcen von Metallen wie Cu, Au, Mo, Sn und W. Sie entstehen typerscherweise in proximalen Umgebungen innerhalb der Intrusion oder distal im Umgebungsgestein durch magmatische Fluide, die sich aus der kristallisierenden Magmakammer entmischen. Der Aufstieg der Fluide wird dabei von physikalischen und chemischen Wechselwirkungen mit dem Gestein entlang dynamischer Strömungswege geprägt. Das Verständnis der kontrollierenden Faktoren dieser lagerstättenbildenden Prozesse ist entscheidend für moderne Explorationsmethoden, insbesondere für die Entdeckung von Ressourcen in größerer Tiefe. Die Forschungsgruppe GRAMM abeitet an der Weiterentwicklung numerischer Modelle für das Fliessverhalten von salinen, mehrphasigen hydrothermalen Fluiden and kombiniert diese mit Feldbeobachtungen und geochemischen Analysen von Proben aus Sn-W-Lagerstätten im Erzgebirge (Deutschland) und Panasqueira (Portugal). Wir untersuchen dabei unter anderem Flüssigkeitseinschlüsse mit Infrarot-Mikrothermometrie und LA-ICPMS sowie Isotopenverhältnisse in ausgewählten Mineralen mit SIMS. Die Gruppe besteht aus einem Gruppenleiter (PD Dr. Philipp Weis), einer Postdoktorandin (Dr. Christine Andersen) und zwei Doktorierenden (Marta Codeço und Maximilian Korges).


Projektinformationen

Projektlaufzeit: 2015 – 2020

Finanzierung:  BMBF

Link: Weitere Informationen zum Projekt "GRAMM" finden Sie hier.

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