Element Mapping mittels LA-ICP-MS

Das Laser ICP-MS Labor am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) wird überwiegend für die Kartierung der Verteilung von Haupt- und Spurenelementen in sulfidischen- und silikatischen Proben verwendet. Zur Analyse der Proben wird ein Analyte Excite 193 nm Excimer Laser der Firma Teledyne verwendet, welcher an ein iCAP RQ induktiv gekoppeltes Quadrupol-Massenspektrometer gekoppelt ist. Die sehr kurzen Auswaschzeiten des Laser Aerosol werden zum einen durch die Verwendung einer „two-volume cell“, hier die HelEx II, erreicht und zum anderen durch die Verwendung des ARIS Systems zum schnellen Aerosol Transport.

Der Laserstrahl hat eine Pulslänge von <4 ns und ist vollständig homogenisiert. Dadurch wird eine gleichförmige Ablation über den gesamten Bereich des Laserstrahldurchmessers (2 – 150 µm) erreicht. Die vollautomatisierte Probenplattform (örtliche Auflösung besser als 1 µm) und die sehr kurzen Auswaschzeiten ermöglichen eine präzise Analyse der Haupt- und Spurenelementen von einzelnen Punkten, Profilen und ganzen Flächen. Standardmässig können Dünnschliffe (max 10 cm, max 2.7 cm) und 1‘‘ und ½‘‘ Rundhalter eingesetzt werden. Für bestimmte Anwendungen kann die gesamte Fläche der Ablationszelle benutzt werden (10x10 cm).

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