Statement zur Nationalen Wasserstoffstrategie

Statement zur Nationalen Wasserstoffstrategie. Reinhard Hüttl: "Deutschland kann eine strategische Rolle in der europäischen Energiewende spielen."

 

Die soeben verabschiedete Nationale Wasserstoffstrategie ist ein wichtiger Schritt, um unser Land zukunftssicher zu machen. Das Deutsche GeoForschungsZentrum begrüßt den Handlungsrahmen ausdrücklich“, sagt Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des GFZ. Die Strategie verbinde Klimaschutz und technologische Innovation und nehme auch die notwendigen Importe in den Blick.

Reinhard Hüttl betont, dass zur Zukunftssicherheit auch verlässliche Speicher nötig seien. „Die Corona-Krise zeigt uns, wie schnell internationale Lieferketten abbrechen können“, so Hüttl. Der GFZ-Vorsitzende weiter: „Deutschland befindet sich in der glücklichen Lage, über die größte unterirdische Gasspeicherkapazität innerhalb der Europäischen Union zu verfügen und über die viertgrößte der Welt.“ Deutschland könne damit auch eine strategische Rolle in der europäischen Energiewende einnehmen.

Das Volumen der unterirdischen Speicher in Deutschland liegt zwischen 20 und 30 Milliarden Kubikmetern, das entspricht mehr als 200 Terawattstunden. Die Speicher können Nutzgas über lange Zeit halten und saisonal abgeben. Sie werden seit Jahrzehnten sicher betrieben.

Das GFZ mit Sitz in Potsdam erforscht unterirdische Gasspeicher und die Prozesse darin seit langem und hat auch Projekte zur Speicherung von Kohlendioxid in porösem Gestein erfolgreich abgeschlossen. Seit mehreren Jahren veranstaltet das GFZ gemeinsam mit der brandenburgischen Landesregierung auch die Energiespeichertage, bei denen Forschung und Praxis in einen Dialog gebracht werden. „Dieser Dialog ist sehr wichtig, damit wir in der Forschung die Fragen aufnehmen können, die der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft wichtig sind“, sagt Reinhard Hüttl.

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