PurpleLightUp-Kampagne auf dem Telegrafenberg

GFZ beteiligt sich an der weltweiten #PurpleLightUp-Kampagne zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen.

„Mitarbeiter:innen mit Behinderung leisten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des GFZ. Das können sie nur, wenn wir ein barrierefreies Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle respektiert und eingebunden fühlen“, sagt unser Wissenschaftlicher Vorstand Niels Hovius anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen.

Die globale #PurpleLightUp-Kampagne macht darauf aufmerksam. Aus diesem Anlass haben die Forschungseinrichtungen auf dem Potsdamer Telegrafenberg am Eingang zum Wissenschaftspark eine violette Fahne gehisst. Sie ersetzt aus Gründen der Nachhaltigkeit und um Lichtverschmutzung zu vermeiden die offiziell vorgeschlagene Beleuchtung des öffentlichen Raums.

Mit dabei waren neben den beiden Vorständen des GFZ, Niels Hovius und Stefan Schwartze (r.) auch Wolfram Rosenbach vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) (l.) und Karen Vogt von der Außenstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI). Nicht auf dem Bild: die Vertreterin des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Inklusion am GFZ

Als weiteren Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion hat das GFZ im Sommer die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Das ist ein Bekenntnis zur Vielfalt an unserem Zentrum und gleichzeitig Verpflichtung, sie zu fördern. Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative der Bundesregierung und von mittlerweile mehr als 4.500 Arbeitgebern.

Das GFZ ist Arbeitgeber von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Mitarbeitenden. Eine Behinderung oder chronische Erkrankung – wie Seh- und/oder Höreinschränkungen, Mobilitätseinschränkungen, Legasthenie, psychische Erkrankungen, Epilepsie, Diabetes und vieles mehr – wird nicht immer angezeigt und ist nicht immer sichtbar.

„Mit ganz individuellen Maßnahmen sichern wir, dass mit einer Behinderung oder Einschränkung verbundene Schwierigkeiten im Arbeitsalltag auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Hierzu zählen bauliche Maßnahmen genauso wie maßgeschneiderte Anpassungen am Arbeitsplatz und in der Arbeitsorganisation“, sagt Sabine Thiel, die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen am GFZ.

Denn auch Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen, Medien, Online-Angebote wie Websites, Newsletter und Social Media Beiträge, Freizeitangebote und vieles mehr müssen so gestaltet sein, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.

Die Personalabteilung und die Schwerbehindertenvertretung erarbeiten aktuell ein Konzept, mit dem Arbeitsplätze für Schwerbehinderte ebenso gefördert werden sollen wie die Attraktivität des GFZ als Arbeitgeber für schwerbehinderte Menschen. Außerdem gilt es, die nichtbehinderten Kolleg:innen zu und in diesem Thema zu informieren und zu begleiten.

Schwerpunkte sind hier, schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen gezielt zu ausgeschriebenen Stellen am GFZ anzusprechen – von Auszubildenden bis in den wissenschaftlichen Bereich –, die Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter:innen zu verbessern und das Thema nach innen und außen sichtbarer zu machen.

Hintergrund zur #PurpleLightUp-Kampagne

Die 2017 durch PurpleSpace-Gründerin Kate Nash eingeführte globale Kampagne setzt am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, rund um die Welt ein sichtbares Zeichen. Symbolisch wird die Farbe Lila in unterschiedlichen Aktionen verwendet. #PurpleLightUp macht auf die ökonomische Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und den Beitrag von Menschen mit Behinderung aufmerksam.


Ansprechperson:

Sabine Thiel
Allgemeine und Technische Dienste
Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen am GFZ
Tel: +49 331 288-1648
E-Mail: sbv@gfz-potsdam.de

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