Personalia | Neue Leitung für die GFZ Sektion Geologische Speicherung

Zum ersten März übernimmt Cornelia Schmidt-Hattenberger kommissarisch die Leitung der GFZ-Sektion Geologische Speicherung.

Zum ersten März übernimmt Cornelia Schmidt-Hattenberger kommissarisch die Leitung der GFZ-Sektion Geologische Speicherung. Sie folgt damit auf Axel Liebscher, der die Sektionsleitung seit 2016 innehatte.

Cornelia Schmidt-Hattenberger ist seit 1993 am GFZ. Der Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit liegt auf der CO2 Speicherung in tiefliegenden, mit Salzwasser getränkten Sandsteinschichten. Weiterhin beschäftigt sie sich mit geoelektrischen Verfahren, wie der elektrischen Widerstandstomographie, die Schnittbilder der Leitfähigkeitsverteilung liefern und mit der Entwicklung von Multi-Parameter-Messkonzepten. Cornelia Schmidt-Hattenberger studierte und promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Bereich Physik.

Axel Liebscher kam 2000 ans GFZ, wo er seit 2008 wissenschaftlicher Koordinator des Pilotstandortes Ketzin war. Seit 2012 war er Leiter des Zentrums für Geologische Speicherung CGS am GFZ, das 2016 in die Sektion Geologische Speicherung überführt wurde. Er beschäftigte sich vor allem mit der geologischen Speicherung von Gasen und Flüssigkeiten im Untergrund, sowie mit der Analyse mineralogischer, geochemischer und gesteinsphysikalischer Eigenschaften von Ressourcen und Reservoiren.

Reinhard Hüttl, wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des GFZ, dankte Axel Liebscher für seine Arbeit: „Axel Liebscher hatte entscheidenden Anteil daran, dass unsere Forschungen zur sicheren Speicherung von Kohlendioxid am Pilotstand Ketzin zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind.“ Es sei für das GFZ sehr schade, ihn zu verlieren, "aber wir werden sicher im Kontext der wissenschaftlichen Begleitung der Endlagersuche weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit finden“, so Hüttl. (ks)

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