Europäische Geowissenschaftliche Union zeichnet Susanne Buiter aus

Der Union Service Award für die wissenschaftliche Vorständin des GFZ würdigt ihr herausragendes Engagement für die EGU.

 

Susanne Buiter, wissenschaftliche Vorständin des GFZ, ist von der European Geosciences Union (EGU) mit dem diesjährigen „Union Service Award“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Europäische Geowissenschaftliche Union besonderes Engagement in der EGU. Susanne Buiter „hat die Union maßgeblich geprägt, insbesondere durch ihre Rolle als Vorsitzende des Programmausschusses“, heißt es in der Begründung. Dieses Amt hatte sie von 2017 bis 2020 inne.

Die Generalversammlung der EGU, die traditionell jedes Jahr im Frühling in Wien stattfindet, war beim Amtsantritt von Susanne Buiter als Vorsitzende des Programmausschusses an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Die Zahl der eingereichten Abstracts und der Teilnehmenden war enorm angestiegen und die EGU machte sich zunehmend Gedanken über den CO2-Fußabdruck der Generalversammlung. Buiter entwickelte mehrere Strategien, um das Wachstum der Generalversammlung nachhaltig zu gestalten, zum Beispiel was die Reisen der Tagungsgäste betraf, aber auch die Abfallvermeidung vor Ort. Susanne Buiter entwickelte darüber hinaus Maßnahmen, um die Generalversammlung integrativer zu machen, einschließlich der Verabschiedung eines Verhaltenskodexes speziell für die Generalversammlung und zahlreicher Änderungen und Leitlinien, die darauf abzielen, die Integration und Zugänglichkeit für ein breites Publikum zu verbessern. Eine weitere wichtige Neuerung war das Mentoring-Programm, das sich zu einem hervorragenden Instrument für die Einbeziehung von Neulingen auf der Generalversammlung entwickelt hat.

In der Würdigung heißt es weiter: „In ihrem letzten Jahr als Vorsitzende des Programmausschusses sah sich Buiter mit der wahrscheinlich größten Krise in der Geschichte der Generalversammlung konfrontiert: der Notwendigkeit, die Tagung nur sechs Wochen vor ihrem Beginn wegen der COVID-19-bedingten Störungen abzusagen. Innerhalb von sechs Wochen wurde die bis dahin größte virtuelle geowissenschaftliche Tagung aller Zeiten konzipiert, entwickelt, programmiert und erfolgreich durchgeführt. Die Resonanz in der Gemeinschaft war überwältigend, und EGU hat in einer für viele sehr schwierigen Zeit Hoffnung und ein echtes Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Nichts von alledem wäre ohne Buiters Ruhe, Entschlossenheit, unendliche Energie und ihr enormes Engagement für EGU möglich gewesen.“

Die EGU würdigte insbesondere auch das Engagement Susanne Buiters für eine offene Wissenschaft („open science“). Buiter habe die allgemeine Zugänglichkeit von Tagungsbeiträgen vorangetrieben und ein Portal für Vorabveröffentlichungen („Preprints“) mitentwickelt, die „EGUsphere“.

 

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