Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am GFZ

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am GFZ: Im Rahmen ihres Besuchs auf dem Potsdamer Telegrafenberg informierte sie sich über klimarelevante Geoforschung.

Die Wissenschaftliche Vorständin des GFZ, Susanne Buiter, hat der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, am Montag das GFZ als das nationale Zentrum zur Erforschung der festen Erde vorgestellt. Auch anhand kleiner Exponate wie Satellitenmodellen und Bohrkernen präsentierte sie gemeinsam mit dem Administrativen Vorstand Stefan Schwartze aktuelle Forschungsfragen rund um das Monitoring und die Minderung des Klimawandels und seiner Auswirkungen sowie die Potenziale der Untergrundspeicherung für die Energieversorgung und CO2-Reduktion.

Ministerin Stark-Watzinger sagte: „Die Bewältigung des Klimawandels ist eine Menschheitsaufgabe. Dabei werden Forschung und Innovation eine wesentliche Rolle spielen. Die Bandbreite an Themen des GFZ vom Klimamonitoring mit Satelliten über Geothermie bis zur Speicherung von Kohlendioxid und Wasserstoff bietet hierfür innovative Ansätze mit großer Relevanz nicht nur für Deutschland. In diesen Bereichen brauchen wir weitere Forschung, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.“ 

Susanne Buiter knüpfte daran an: „Die Geoforschung kann in vielerlei Hinsicht essenzielle Beiträge zur Minderung des Klimawandels und zur Bewältigung seiner Folgen leisten. Ein Beispiel ist die geologische Speicherung von Wasserstoff, etwa in alten Erdggasreservoiren. Hierzu planen wir ein Demonstratorprojekt. Bei all unserem Tun ist es wichtig, dass wir Forschende uns als Teil der Gesellschaft begreifen. So haben wir bei unserer Forschung zur CO2-Speicherung in Ketzin gesehen, wie erfolgreich es für die Akzeptanz kritischer Projekte ist, die Bevölkerung umfassend zu informieren und zu involvieren.“ Die Wissenschaftliche Vorständin hob in diesem Zusammenhang die Integration des ehemaligen IASS ins GFZ hervor: „In Fragen wie diesen, die unsere Forschung noch mehr als bisher mit der Gesellschaft verknüpfen, haben wir mit unseren neuen Kolleg:innen vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit RIFS die idealen Partner.“

Susanne Buiter nutzte auch die Gelegenheit, sich bei der Ministerin noch einmal für die Unterstützung bei der Nachfolgemission für die GRACE-FO-Satelliten zu bedanken, die vor Weihnachten von der Bundespolitik beschlossen wurde. Anhand zweier Satellitenmodelle erläuterte sie die Funktionsweise und das Potenzial der Schwerefeld-Messungen für das Monitoring des Klimawandels, insbesondere des Wasserhaushalts der Erde.

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