Labortag: Geoinformationssysteme / GPS

Ausrüstung für Geocaching auf dem Telegrafenberg

Was Karten hergeben - Mit Geodaten auf Schatzsuche

Ein wichtiges Hilfsmittel der Geowissenschaften sind Karten. Heutzutage finden aber kaum noch gedruckte Karten Anwendung. Stattdessen werden digitale Systeme und Daten – sogenannte Geoinformationssysteme (GIS) – genutzt. Am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ werden diese Systeme in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen in unterschiedlichem Umfang eingesetzt und auch zum Teil weiterentwickelt.

Unser neu entwickelter Labortag, der sich an Kurse und Klassen ab der Jahrgangsstufe 10 richtet, besteht aus zwei inhaltlichen Schwerpunkten. Am Vormittag bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über Geoinformationssysteme (GIS) und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Anhand eines Campusplans des Wissenschaftsparks erfahren sie grundlegende Funktionalitäten von GIS. Der Campusplan des Telegrafenbergs wird durch die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer GIS-Software bearbeitet und digitalisiert. Am Nachmittag lernen die Schüler in eigenen Experimenten das Global Positioning System (GPS) und die Verknüpfungsmöglichkeiten mit GIS kennen. Sie gehen dazu in kleinen Gruppen mit GPS-Handhelds über den Telegrafenberg auf Schatzsuche (Geocaching). Die während der Schatzsuche aufgezeichneten Daten werden anschließend in ein GIS geladen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen auch Einblick in frei im Internet verfügbare Systeme, wie z. B. OpenStreetMap (OSM) – ein Straßenkartenprojekt, das von der Mitarbeit Freiwilliger lebt – und sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten des modernen Geomediums GoogleEarth.

Fachlicher Schwerpunkt: Geographie und Informatik Zielgruppe: Schüler ab Klassenstufe 10

Labortag "Geoinformationssysteme/GPS"

Dozent: Max Lemke

Telegrafenberg

Gebäude A 27

Anmeldung

Profilfoto von  Dipl.-Geow. Manuela Lange

Dipl.-Geow. Manuela Lange
Medien und Kommunikation

Telegrafenberg
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