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Seismologie und seismische Gefährdungseinschätzung – Trainingskurs in Accra, Ghana, gestartet

Kursteilnehmende (Foto: C. Milkereit, GFZ).

Am vergangenen Montag startete der diesjährige Internationale GFZ-Trainingskurs „Seismologie und seismische Gefährdungseinschätzung” am Seismologischen Observatorium in Accra, Ghana. Die GFZ-Sektion Erdbeben- und Vulkanphysik organisiert den Kurs zusammen mit der Ghana Geological Survey Authority (GGSA).

In dem vierwöchigen Kurs werden 26 Teilnehmende – Doktorandinnen und Doktoranden von Universitäten und Angestellte verschiedener Forschungseinrichtungen - aus 18 afrikanischen Ländern in den Bereichen Erdbebenanalyse und Einschätzung seismischer Gefährdung weitergebildet. Sie sollen in Zukunft über regionale, nationale und internationale Zusammenarbeiten zu einer verbesserten Beurteilung der Erdbebengefährdung in Afrika beitragen.

Im Rahmen des Trainingskurses baut das GFZ in Accra außerdem eine neue Station des am GFZ betriebenen seismischen Monitoring-Netzwerks GEOFON auf, das die Ortungsgenauigkeit des GEOFON-Netzes für Erdbeben aus dieser Region verbessern soll. Die Daten werden in Echtzeit weltweit frei zur Verfügung gestellt.

Eröffnet wurde der Kurs von Hans-Helge Sander, dem stellvertretendem Leiter der Deutschen Botschaft in Accra, Babra Oteng Gypsi, der stellvertretenden Ministerin für Land und Ressourcen von Ghana, Daniel Boamah, dem Generaldirektor der GGSA, und Torsten Dahm, dem Leiter der Sektion Erdbeben- und Vulkanphysik. Die GGSA ist für die seismische Überwachung und Bewertung von Naturgefahren in Ghana verantwortlich. Der Kurs wird durch das Auswärtige Amt gefördert und findet seit 1992 jährlich an wechselnden Standorten statt. (ak)

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