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Projekttreffen Digital Earth: Data Science in den Natur- und Umweltwissenschaften

Gruppenfoto des 2. Interim Meeting des Projekts Digital Earth (Foto: Tobias Korf).

Vom 21. bis 23. Januar fand am GFZ die Halbjahrestagung des im Juni 2018 gestarteten Projekts ‚Digital Earth‘ statt. In dem Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Zentren des Helmholtz Forschungsbereichs Erde und Umwelt gemeinsam an neuen Ansätzen zur datengetriebenen Forschung. Koordinator von ‚Digital Earth‘ ist das GEOMAR – Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.

In ‚Digital Earth‘ werden anhand beispielhafter Fragestellungen integrierte Datenanalyseketten, sogenannte Analyse-Workflows und Data Science-Methoden (‚Data Science‘ steht für die „Extraktion von Wissen aus Daten“) für den gesamten Forschungsbereich Erde und Umwelt entwickelt. Neben dem GFZ und dem GEOMAR arbeiten sechs weitere Helmholtz-Zentren innerhalb dieses Forschungsbereichs. Ziel des Projekts ist es, ‚best practices‘ für die Verknüpfung der Daten und Ergebnissen der unterschiedlichen Forschungsarbeiten der Zentren zu entwickeln.

Während des Projekttreffens stellte beispielsweise ein interdisziplinäres Team, das daran arbeitet, Flutereignisse zu untersuchen, erste Ergebnisse in Form von Analyse-Workflows und Softwareentwicklungen vor. Innerhalb von ‚Digital Earth‘ wird Ende September dieses Jahres eine Summer School für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Gummersbach, Nordrhein-Westfalen veranstaltet. So soll auch die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an die Notwendigkeit der Integration von Data Science in die Natur- und Umweltwissenschaften herangeführt werden. Die nächste Jahrestagung findet im Mai 2020 am KIT in Karlsruhe statt. (ak)

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