Meldungen

Personalia | Benjamin Männel in Leitungsgremium des Internationalen GNSS-Service IGS gewählt

Dr. Benjamin Männel, Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion Geodätische Weltraumverfahren (Foto: privat).

Benjamin Männel , Arbeitsgruppenleiter in der GFZ-Sektion Geodätische Weltraumverfahren, ist in das Lenkungsgremium des Internationalen GNSS Service IGS gewählt worden.

Per IGS-Mitgliederwahl wurde Männel in das Leitungsgremium aufgenommen, wo er nun als einer von zwei Sprechern für vier Jahre die Belange der GNSS-Analysezentren innerhalb des IGS vertritt. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Koordination von Aktivitäten der Analysezentren, die Organisation technischer Workshops oder die Weiterentwicklung der Datenauswertung.

Benjamin Männel ist seit 2017 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GFZ und seitdem Leiter des GFZ-GNSS-Analysezentrums. GNSS steht für ‚Global Navigation Satellite System‘ und dient der exakten Positionierung und Navigation auf der Erde. Die hierfür notwendige Berechnung von Satellitenparametern wird in weltweit zehn aktiven GNSS-Analysezentren durchgeführt, durch den IGS koordiniert.

Der IGS ist ein Dienst innerhalb der International Association of Geodesy IAG, einer internationalen Organisation der wissenschaftlichen Geodäsie und zuständig für die Koordination von Forschungsaktivitäten und internationalen Diensten im Bereich der Geodäsie. Über weltweit mehr als 500 Beobachtungsstationen, 24 davon betrieben durch das GFZ, stellt der Dienst hochgenaue Daten und Produkte für die GNSS-Systeme GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou für Wissenschaft und Gesellschaft bereit. (ak)

Weitere Informationen:

Weitere Meldungen

Minimalbetrieb am GFZ bei Sicherung von Basisdiensten

Personalia | Magdalena Scheck-Wenderoth in Nationales Begleitgremium für Endlagersuche...

Experimentierfeld „AgriSens DEMMIN 4.0“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Erdbeben auf Island über Telefonglasfaserkabel registriert

Liane Benning zum "Geochemistry Fellow" 2020 ernannt

Auf die Injektionsstrategie kommt es an

REFLECT-Daten werden in einen europäischen Atlas der Geothermiefluide einfließen

Wie Erdbeben die Schwerkraft verformen

Interview | Elisa Fagiolini zu ihrem Startup-Projekt WaMoS (Water Monitoring from Space).

Erschließung „unkonventioneller“ geothermischer Systeme in Mexiko