Hannes Hofmann nimmt W1-Professur ,,Reservoir Engineering“ an der Technischen Universität Berlin an.

Hannes Hofmann (Foto: "privat")

Dr. Hannes Hofmann, der in der Sektion 4.8 – „Geoenergie“ am GFZ forscht, wurde zum W1-Professor für Reservoirtechnik ernannt. Er trat diese gemeinsame Berufung des Deutschen GeoForschungsZentrums und der Technischen Universität Berlin zum 1.12.2021 an.

Im Rahmen seiner zukünftigen Arbeit als Juniorprofessor an der TU Berlin möchte Hannes Hoffmann Studierende für das Thema Geothermie begeistern und sie befähigen nach ihrem Studium den Ausbau der tiefen Geothermie in Deutschland zu unterstützen. Denn Tiefe Geothermie kann einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende in Deutschland leisten.

Hofmann strebt an, die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen GeoForschungsZentrum und der TU Berlin zu intensivieren, um die verstärkte regionale Nutzung des Untergrundes im Raum Berlin-Brandenburg umfassend wissenschaftlich zu begleiten.

Studiert hat Hannes Hofmann Geotechnologie bereits an der TU Berlin und im Rahmen der Helmholtz-Alberta-Initiative hat er an der Universität von Alberta in Edmonton (Kanada) promoviert. Anschließend war er zwei Jahre an der Universität von Groningen als PostDoc in den Niederlanden. Seit 2017 arbeitet er am GFZ im Rahmen des EU-Projekts „DESTRESS – Demonstration of soft stimulation treatments of geothermal reservoirs“ an der Planung und Durchführung hydraulischer Stimulationsexperimente an verschiedenen Geothermiestandorten. Seit dem 1. Juli 2020 leitet Hofmann die Nachwuchsgruppe „ARES - Fortgeschrittene Erschließungskonzepte für eine kontrollierte Nutzung geothermischer Energie im städtischen Raum“.

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