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Earthshape - Deutsch-chilenisches Forschungsprojekt geht in die zweite Phase

Gruppenbild zum Auftakt der zweiten Phase des DFG-geförderten Schwerpunktprogrammes “Earthshape - Earth Surface Shaping by Biota” (Foto: C. Conrady).
Einer der Untersuchungsstandorte des Projektes "Earthshape - Earth Surface Shaping by Biota" im chilenischen Küstengebirge (Foto: C. Conrady).

Vom 4. bis zum 15. März findet in Olmuè, Chile, die Auftaktveranstaltung der zweiten Phase des Projekts 'Earthshape - Earth Surface Shaping by Biota' statt. Im chilenischen Küstengebirge tauschen sich die etwa 80 in Earthshape forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter fünf neue Doktorandinnen und Doktoranden vom GFZ, über den zukünftigen Projektverlauf aus. Koordinatoren des noch bis 2022 laufenden Projekts sind Todd Ehlers, Universität Tübingen, und Friedhelm von Blanckenburg, Leiter der GFZ-Sektion Geochemie der Erdoberfläche.

Innerhalb von vier Teilprojekten erforschen die WissenschaftlerInnen, wie sich die Aktivität von Pflanzen und Mikroorganismen auf die Erdoberfläche auswirkt und wie umgekehrt die Beschaffenheit des Untergrundes ein Ökosystem beeinflusst.

Um zu verstehen, welche Rolle dabei der Einfluss des Klimas auf Pflanzen, Mikroorganismen und Untergrund spielt, werden nun vier Standorte mit sehr unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen verglichen – von feuchtem Regenwald bis zur trockenen Atacamawüste. Im weiteren Projektverlauf soll dann der Einfluss des Klimas herausgearbeitet werden. Erstmals wird mit einem Bohrprojekt an allen vier Standorten auch bis zu 100 Meter in die Tiefe geschaut.

Die Teilnehmenden des Projektes stammen aus den Disziplinen Bodenkunde, Ökologie, Mikrobiologie, Geologie, Geochemie, Geographie und Geophysik; gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG und dem Land Brandenburg. (ak)

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