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Bundesministerin Karliczek und Landesministerin Münch auf dem Telegrafenberg

Bundesministerin Karliczek wird von Prof. Reinhard Hüttl bei ihrem Besuch auf dem Telegrafenberg am 20.03.2019 begrüßt (Foto: Thomas Spikermann / GFZ).
Die Direktoren des Telegrafenberges und ihre Gäste (v.l.n.r.: Prof. Dr. Matthias Steinmetz (Direktor, AIP), Prof. Ottmar Edenhofer (Direktor, PIK), Anja Karliczek (Bildungsministerin), Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl (Wissenschaftlicher Vorstand, GFZ), Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Bildung und Forschung Land Brandenburg), apl. Prof. Dr. Bernhard Diekmann (Direktor, AWI-Potsdam), Dr. Stefan Schwartze (Administrativer Vorstand, GFZ) und Matthias Winker (Administrativer Geschäftsführer, AIP; Foto: Thomas Spikermann / GFZ).
Bundesministerin Karliczek während ihrer Begrüßung der Gäste und TeilnehmerInnen des GFZ-Doktorandentages 2019 auf dem Telegrafenberg am 20.03.2019 (Foto: Thomas Spikermann / GFZ).
Bundesministerin Karliczek ehrt die FameLab-Gewinnerinnen und Gewinner v.l.n.r.: Jakob Paul Morath (2. Platz; Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin), Felix Günther (Publikumspreis; Technische Universität Berlin) und Catalina Munteanu (1. Platz; Humboldt-Universität zu Berlin) im Beisein von Ailsa Kienberger (Head of Education and Society, British Council) und Dr. Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Bildung und Forschung Land Brandenburg; Foto: Thomas Spikermann / GFZ).

Dies ist ein Ort der sprechenden Wissenschaft!“ Mit diesen Worten lobte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek den Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg bei ihrem Antrittsbesuch im Land Brandenburg am 20. März 2019. Die Bundesministerin war gemeinsam mit ihrer Gastgeberin, der Brandenburgischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Martina Münch während des vierzehnten PhD Day des GFZ auf den Telegrafenberg gekommen, eine Konferenz, bei der die GFZ-Doktorandinnen und -Doktoranden unter anderem ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen. Die Ministerinnen konnten einen Eindruck vom FameLab-Wettbewerb gewinnen, bei dem junge Forschende in einem Vortrag von nur drei Minuten und ohne größere technische Hilfsmittel eine Jury und das Publikum begeistern müssen. Der Regional-Vorentscheid für Berlin-Brandenburg fand mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam mit dem GFZ-PhD Day statt. Bundesministerin Karliczek durfte die Sieger des Wettbewerbs ehren: „Das ist Wissenschaftskommunikation vom Feinsten“, sagte sie.

Zuvor konnten die Ministerinnen im Hörsaal bereits eine gute Nachricht überbringen: Ab Juni wird das GFZ als Partner der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg im Rahmen der Initiative 'Land-Innovation-Lausitz' von einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) profitieren. Vision und Ziel von 'Land-Innovation-Lausitz' ist die Entwicklung der Lausitz zu einer Modellregion für die Anpassung der Landnutzung an den Klimawandel durch innovative Technologien und Anbausysteme mit einer an den Zielen der Bioökonomie ausgerichteten Wertschöpfung. Die Förderung ist Teil des BMBF-Programms 'WIR! – Wandel durch Innovation in der Region'.

Herausragende Forschung über das Universum und unsere Erde

Nach der Siegerehrung der FameLab-Gewinnerin und der Nächstplatzierten – Catalina Munteanu (1. Platz; Humboldt-Universität zu Berlin), Jakob Paul Morath (2. Platz; Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin) und Felix Günther (Publikumspreis; Technische Universität Berlin) – stellten die 'Hausherren' des Telegrafenbergs den Ministerinnen ihre Institute vor: Reinhard Hüttl präsentierte das GFZ, Ottmar Edenhofer das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Bernhard Diekmann das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Anschließend ging es für die Ministerinnen weiter zum Großen Refraktor, wo Matthias Steinmetz das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam vorstellte.

Auf dem Telegrafenberg in Potsdam wird herausragende Forschung über das Universum und unsere Erde betrieben“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „Heute brauchen wir diese wissenschaftlichen Erkenntnisse mehr denn je, um große gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel bewältigen zu können.“

Brandenburgs Wissenschafts- und Forschungsministerin Martina Münch sagte: „Die Forschungseinrichtungen auf dem Potsdamer Telegrafenberg tragen maßgeblich zur internationalen Strahlkraft der herausragenden und innovativen Wissenschaftslandschaft in Potsdam und im Land Brandenburg bei. Die außerordentlich positive Entwicklung der brandenburgischen Wissenschaftslandschaft ist von unschätzbarer Bedeutung für die Region.“

Reinhard Hüttl freute sich sehr über den Besuch der Ministerinnen und die lobenden Worte: „Für uns ist es etwas ganz besonderes, Bundesministerin Anja Karliczek und Landesministerin Martina Münch an unserem PhD Day begrüßen zu dürfen. Wir hoffen, dass der Eindruck vom Telegrafenberg Lust auf weitere Besuche macht und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.“ (ph)

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