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Bericht | Make data FAIR – Vorveranstaltung zur Research Data Alliance Konferenz

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der FAIR-Data Veranstaltung am GFZ (Foto: GFZ).

Im Vorfeld der Research Data Alliance Konferenz, die vom 21. bis 23. März in Berlin stattfindet, trafen sich am vergangenen Sonntag 45 internationale Forschungsdatenexpertinnen und -experten aus den Geowissenschaften am GFZ, um den aktuellen Stand des Projekts „Enabling FAIR Data across the Earth and Space Sciences“ zu diskutieren.

Ziel des FAIR-Projekts ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Einreichen wissenschaftlicher Publikationen im Zusammenhang mit Forschungsdaten bei allen führenden geowissenschaftlichen Fachzeitschriften zu erleichtern. „FAIR“ steht dabei für findable (zu Deutsch ‚auffindbar‘), accessible (‚zugänglich‘), interoperable (‚kompatibel‘) und re-usable (‚nachnutzbar‘). Diese Aspekte sollen Verlage und Datenrepositorien (Informationsinfrastrukturen, die digitale Forschungsdaten möglichst dauerhaft - anhand der Anforderungen der jeweiligen NutzerInnengruppe – speichern und organisieren, um die Auffindbarkeit und Zugänglichkeit der Daten zu sichern) gemeinsam und aufeinander abgestimmt fördern und Arbeitsabläufe und Standards zu ihrer Umsetzung entwickeln. Shelley Stall, Direktorin des Datenprogramms der American Geophysical Union AGU bei der die Projektleitung angesiedelt ist: „Das Treffen hat uns dem Ziel, eine funktionale Infrastruktur zum Teilen von Forschungsdaten zu implementieren, einen großen Schritt näher gebracht.

Das Projekt baut auf der Arbeit der "Coalition on Publishing Data in the Earth and Space Sciences COPDESS" auf. Der Workshop wurde von der GFZ-Sektion Bibliothek und Informationsdienste (LIS) organisiert. (ak)

Mehr Informationen zu COPDESS

Die COPDESS-Erklärung ist Teil der GFZ-Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten

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