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Bericht | Deutsch-Russischer Trainingskurs im regionalen Observatorium TERENO Nord-Ost

Die Teilnehmenden auf Schloss Schmarsow (Foto: mit freundlicher Genehmigung von A. Cheshev, Vernadsky Stiftung).
Die Teilnehmenden bei einem Vortrag im Gelände (Foto: mit freundlicher Genehmigung von A. Cheshev, Vernadsky Stiftung).
Die Teilnehmenden bei einem Vortrag im Gelände (Foto: mit freundlicher Genehmigung von A. Cheshev, Vernadsky Stiftung).

Welche Auswirkungen hat der globale Klimawandel auf Regionen und Landschaften in Deutschland? Dieser Frage geht das Netzwerk der Terrestrischen Umweltobservatorien TERENO (engl. TERrestrial ENvironmental Observatories) nach. Zu diesem Thema organisierte nun das Internationale Büro des GFZ vom 26. bis 31. August eine Summer School für 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Deutschland und Russland, im Herzen des am GFZ betriebenen Observatoriums Nordostdeutsches Tiefland (TERENO Nord-Ost) im Testgelände Demmin in Mecklenburg-Vorpommern.

Auf Schloss Schmarsow, einem Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Rittergut, lernten die Teilnehmenden, wie moderne Beobachtungstechnologien eingesetzt werden, um die ökologischen Auswirkungen des globalen Klimawandels langfristig zu erfassen und regionale Auswirkungen zu überwachen.

Im Mittelpunkt des gemeinsam vom GFZ, der Universität Potsdam und der Potsdamer Abteilung des Alfred Wegener Instituts ausgerichteten Trainingskurses standen Feldarbeiten und die Auswertung und Modellierung von bodengestützten Messungen und Fernerkundungsdaten. So war beispielsweise ein ganzer Tag der Arbeit mit Drohnen und der Verarbeitung der ermittelten Daten gewidmet.

Neben dem wissenschaftlich-technologischen Programm lobten alle Teilnehmenden den interkulturellen Austausch. Auch sollen aus der Summer School weitergehende, bilaterale Kooperationen zwischen deutschen und russischen WissenschaftlerInnen hervorgehen, geplant ist beispielsweise eine gemeinsame Aktivität im Lena-Delta in Sibirien zum Thema Permafrost und Vegetation.

Der Trainingskurs ist bereits die zweite Summer School, die aus einem Memorandum of Understanding zur Förderung wissenschaftlicher Kooperationen zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und der russischen Vernadsky-Stiftung hervorging, die erste fand 2016 im russischen Sotchi statt. Die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Summer School wurde im Russischen Haus für Kultur und Wissenschaft in Berlin ausgerichtet. (ak)

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