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Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ ist das nationale Zentrum zur Erforschung der Geosphäre. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft sind wir Teil der größten deutschen Wissenschaftsorganisation. Mit rund 1.300 Beschäftigten entwickeln wir ein fundiertes System- und Prozessverständnis der festen Erde sowie Strategien und Handlungsoptionen, um dem globalen Wandel und seinen regionalen Auswirkungen zu begegnen, Naturgefahren zu verstehen und damit verbundene Risiken zu mindern, um den wachsenden Bedarf an Energie und Rohstoffen für eine Hightech-Gesellschaft auf nachhaltige Weise zu sichern sowie den Einfluss der Menschen auf das System Erde zu bewerten.
Das GFZ ist als Partner bei Geo.X hervorragend mit anderen Einrichtungen der Geowissenschaften in Potsdam und Berlin vernetzt. Diese europaweit größte regionale Bündelung geowissenschaftlicher Kompetenz bietet erstklassige Kooperations- und Entwicklungsmöglichkeiten. 
In der Sektion 5.2 eScience-Zentrum (Department 5 „Geoinformation“) ist die folgende Stelle zu besetzen:

Research Software Engineer / Fullstack-Softwareentwickler:in (w_m_d)

Kennziffer 6632

Die Aufgaben umfassen die (Weiter-)Entwicklung und Integration bestehender webbasierter Dienste und dynamischer Webanwendungen sowie deren Konzeption für eine zukünftige Nutzung in verschiedenen Vorhaben und Projekten, wie HIFIS, dem DataHub oder ALAMEDA.

HIFIS (Helmholtz Federated IT Services) ist eine von fünf Plattformen des Helmholtz-Inkubators „Information & Data Science“. Für die herausragende Forschung innerhalb der Helmholtz-Forschungsbereiche und darüber hinaus sollen die Bedarfe der Wissenschaft an eine moderne, gemeinschaftsweite Informationsinfrastruktur erarbeitet und nahtlos mit einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur bedient werden. Dazu gehört auch die Befähigung und Förderung professioneller Softwareentwicklung (Research Software Engineering, RSEng) mit der für die Wissenschaft erforderlichen Qualität, Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit. Dies geschieht Helmholtz-weit in dem HIFIS-Kompetenzcluster Software Services, welche vom GFZ aktiv mitgestaltet werden. Das GFZ konzentriert sich mit seiner koordinierenden Rolle in den Community Services auf die gezielte Förderung wissenschaftlicher Gemeinschaften, in denen Forschungssoftware entwickelt wird. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine aktive Beteiligung in den Software Services Education & Training, Consulting und Technology. Aktuell wird vor allem das Helmholtz Research Software Directory (RSD) in Partnerschaft mit anderen Organisationen in Europa vom GFZ mit- und weiterentwickelt. Außerdem organisiert und beteiligt sich das GFZ an verschiedenen gemeinschaftsbildenden und -unterstützenden Veranstaltungen, wie Konferenzen und Workshops, und berät bei Anfragen zur Lizenzierung und Bereitstellung von Forschungssoftware sowie der Anwendung von Best Practices.

Der DataHub ist eine Zentren-übergreifende Initiative, die als integrative Initiative des gemeinsamen Forschungsprogramms des Helmholtz Forschungsbereichs (FB) Erde und Umwelt verankert ist, um die Daten der marinen, terrestrischen und Atmosphären-Forschung samt ihren Querschnittsfeldern in einer offenen, vernetzten Informationsinfrastruktur (Hub) zusammenzuführen. Die Daten des FBs Erde und Umwelt werden so den FAIR-Prinzipien (findability, accessibility, interoperability, and reusability) folgend zugänglich gemacht. Als integraler Bestandteil der Forschungsinfrastruktur und datengetriebener Wissenschaften ist der DataHub eine wesentliche Maßnahme, um die Digitalisierung und den damit verbundenen kulturellen Wandel zu fördern. Als Zentren-übergreifende, vernetzte Dateninfrastruktur mit einem auf Wissenschaftler:innen abgestimmten und ineinander verzahnten Angebot von digitalen Werkzeugen und Diensten stellt der DataHub auch einen Beitrag der Zentren des FB EuU beim Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) Deutschlands dar.

Die GFZ Sektion 5.2 eScience-Zentrum beteiligt sich weiterhin an Projekten, die thematisch an HIFIS und den DataHub anschließen und ist in diesen für die Softwareentwicklung verantwortlich.

 Ihr Aufgabengebiet:

  • Arbeit in Helmholtz-weiten verteilten, kollaborativen Teams
  • Konzeption und (Weiter-)entwicklung von komplexen Softwaresystemen, vor allem dynamischen Webanwendungen, und IT-Systemschnittstellen, dazu gehören u.a.
    • Erfassung und Analyse existierender IT-Systeme und nutzerseitiger Anforderungen
    • Entwurf von Datenworkflows und -verarbeitungspipelines
    • Entwurf und Implementierung von Weboberflächen inkl. Datenvisualisierung
    • Entwurf von Schnittstellen sowie Implementierung und Integration von Webdiensten
    • Integration von Daten und Softwarelösungen beteiligter wissenschaftlicher Arbeitsgruppen
  • Gestaltung von und Mitwirkung in agilen Softwareentwicklungsprozessen

Ihr Qualifikationsprofil:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Informatik, Geoinformatik oder eines vergleichbaren Studienganges mit praktischer Erfahrung in Softwareentwicklungsprojekten
  • 3+ Jahre Erfahrung in der Full-Stack Softwareentwicklung und der Gestaltung von Softwareentwicklungsprojekten, vorzugsweise in verteilt arbeitenden Teams
  • Fähigkeit zur eigenständigen Entwicklung und Umsetzung von komplexen Softwaresystemen und IT-Systemschnittstellen mit Methoden des Software Engineerings
  • mathematisch-/ingenieurwissenschaftliches Verständnis
  • Motivation, Initiative und Kreativität
  • starke Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, komplexes und umfangreiches Wissen an nicht sachkundige Zielgruppen oder Einzelpersonen zu vermitteln
  • fortgeschrittene Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
        Sie besitzen Erfahrungen:
  • mit Web-Technologien, wie HTML5, CSS3, JavaScript/ES6/ES7/TypeScript, Vue, Nuxt.js, Django oder anderen aktuellen Frontend- oder Backend Frameworks
  • in zwei oder mehr skriptbasierten und/oder objektorientierten Programmiersprachen, z.B. Python, Java, und/oder Ruby
  • mit Versions- und Buildtools, wie Git, npm, o.ä.
  • mit Linux-Servern, Automatisierungswerkzeugen und Containertechnologien, wie Ansible und Docker für z.B. die Installation, Administration und das Monitoring von Softwareanwendungen
  • mit relationalen Datenbanken wie PostgreSQL als auch NoSQL Datenbanken wie InfluxDB
  • mit Schnittstellenspezifikationen und dem Entwurf von Softwareanwendungen und -architekturen
  • mit Datenformaten, -austauschprotokollen, Metadaten und Standards, wie JSON und REST, OGC WMS, WFS, CSW und SensorThings API
  • bei der Mitwirkung in Free and Open Source Software Projekten mit einer aktiven Entwickler- und Nutzergemeinschaft

Wir bieten Ihnen:

  • anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem dynamischen und internationalen Forschungsumfeld
  • modernste Ausstattung der Arbeitsplätze
  • Zusatzleistungen des öffentlichen Dienstes
  • umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • eine flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung
  • Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch benefit@work
  • eine Betriebskindertagesstätte auf dem Forschungsgelände
  • einen Arbeitsplatz im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg
  • eine gute Erreichbarkeit zum nahegelegenen Potsdamer Hauptbahnhof, sowohl fußläufig als auch mit Shuttlebus

Startdatum: nächstmöglich
Befristung: 31.12.2025
Vergütung: Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Bestimmungen des TVöD Bund (Tarifgebiet Ost) und den entsprechenden persönlichen Voraussetzungen.
Arbeitszeit: Vollzeit (derzeit 39 h/Woche); Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.
Arbeitsort: Potsdam

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 04.01.2023. Bitte benutzen Sie dafür ausschließlich unser Online-Bewerbungsformular.

Diversität und Chancengleichheit sind integrale Bestandteile unserer Personalpolitik. Das GFZ setzt sich aktiv für Vielfalt ein und begrüßt ausdrücklich Bewerbungen aller qualifizierter Personen, unabhängig von ethnischer und sozialer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität, Religion/Weltanschauung, Alter und körperlichen Merkmalen. Anerkannt schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX bevorzugt berücksichtigt. Hierzu können Sie sich bei Fragen an unsere Schwerbehindertenvertretung unter sbv[at]gfz-potsdam.de wenden, die Sie gern im weiteren Bewerbungsprozess unterstützt. Bei Fragen zur Gleichstellung der Geschlechter können Sie gern mit unserer Gleichstellungsbeauftragten unter gba[at]gfz-potsdam.de Kontakt aufnehmen.

Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Auswahlverfahrens auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 b, Art. 88 DSGVO i. V. m. § 26 BbgDSG verarbeitet. Nach Abschluss des Verfahrens werden Bewerbungsunterlagen unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.
Für nähere Informationen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Martin Hammitzsch entweder per Email martin.hammitzsch@gfz-potsdam.de oder per Telefon +49 (0) 331-288-1717 zur Verfügung. Für allgemeine Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich gerne an unser Recruiting-Team unter der Telefonnummer +49 (0) 331-288-28787.

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