Wissenstransfer "Synthese und Kommunikationsplattform SynCom" │Alle Helmholtz-Zentren

Das Kürzel SynCom steht für die Begriffe „Synthesis“ und „Communication“ und beschreibt damit die Hauptaufgabe der neuen Plattform. Wenn wir von Synthese sprechen, meinen wir das Zusammenführen von Arbeiten und Erkenntnissen aus unterschiedlichen Disziplinen, Zentren und thematischen Programmschwerpunkten, den so genannten Topics. Dieses geht weit über die Vermittlung von Forschungsergebnissen hinaus. Vielmehr will die SynCom-Plattform Forschende von Anfang an so vernetzen, dass sie mit ihren Arbeiten zur Lösung der großen gesellschaftlichen Probleme bestmöglich beitragen: Wie leben wir sicher in einer Umwelt, die durch Klimawandel und immer empfindlichere Infrastruktur zunehmend verletzlich wird? Wie schützen wir uns vor Naturgefahren? Wie können wir umweltgerechtere Wirtschaftsweisen und Landnutzungen entwickeln und dabei unsere natürlichen Ressourcen schützen? Wie sichern wir Ernährung und Gesundheit für die wachsende Weltbevölkerung? Wie können wir das Artensterben verlangsamen? Woher kommen die Rohstoffe und die Energie für die Hightech-Gesellschaft der Zukunft?

Der Helmholtz-Forschungsbereich „Erde und Umwelt“ hat sich mit „Changing Earth – Sustaining our Future“ ein einziges Programm gegeben und trägt damit dem Umstand Rechnung, dass unser Planet eben nur als „System Erde“ zu verstehen ist. Teil dieses Systems ist der Mensch mit seinen Aktivitäten und Lebensräumen.

Auf der Ebene der „Topics“ arbeiten wir an Teilaspekten des Systems Erde. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Initiativen, Projekte und Infrastrukturen. Diese gehen über einzelne Zentren weit hinaus. Komplementär zur Kommunikation der beteiligten Helmholtz-Zentren wird der Forschungsbereich „Erde und Umwelt“ daher die Synthese- und Kommunikationsplattform „SynCom“ aufbauen, um nicht nur Forschende zu vernetzen, sondern auch den Dialog mit der Gesellschaft zu stärken. Im Fokus stehen dabei Politikberatung sowie Wissens- und Technologietransfer.

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