Kern-Log-Seismik Integration in kristallinem Gestein (seit 2017)

CLSI ist eine interdisziplinäre Strategie, die Bohrkernmessungen, geophysikalische Messungen im Bohrloch und seismische Daten integriert. Die Kombination von Kern-, Bohrloch - und seismischen Messungen fasst Labordaten mit in-situ Logging Informationen und Felddaten zusammen und überbrückt Skalen von der Sub-Millimeter-Skala von Kernuntersuchungen bis hin zur Dezimeter-Skala (Logging-Daten) und letztlich der Meter-zu-Kilometer-Skala von seismischen Daten. Das Projekt zielt darauf ab, die geophysikalischen Eigenschaften der Gesteine des Seve Nappe Complex und benachbarter Formationen im COSC-1-Bohrloch (Schweden) und in den nahe gelegenen Gebieten zu untersuchen und eine hochauflösende seismische Stratigraphie mit einem disziplinübergreifenden Ansatz zu entwickeln.

DIS Goes Mobile (seit 2016)

Dieses Projekt sucht nach Zukunftsprespektiven für eine Weiterentwicklung des Drilling Information Systems (DIS) hinsichtlich moderner Technologien und Systemarchitekturen. Eine Nutzerbefragung in 2016 zeigt, dass das DIS im Großen und Ganzen als ‚gut‘ bewertet wird, aber auch Defizite bezüglich Professionalität und state-of-the-art Technologie, Plattformunabhängigkeit, Kosten und Lizensierung aufweist. Daraufhin wurde 2017 eine Begutachtung durchgeführt, mit der Zielstellung, welche existierenden und künftigen technologischen Entwicklungen für ein Re-Design oder gar einen Neuaufbau eines mobilen DIS in Fragen kommen könnten. Die Entwicklungsphase zur Umsetzung wird in 2018 beginnen.

CO2Man (seit 2010):

Ein Projekt, um das wissenschaftliche Verständnis  geologischer CO2-Speicherung sowie die Prozesse der unterirdischen CO2-Injektion und Migration an der Pilotanlage Ketzin voranzutreiben.

GESEP (seit 2009):

Das Deutsche Forschungsborhkonsortium wurde gegründet, um u.a. die Expertise und die Infrastruktur des wissenschaftlichen Bohrens in Deutschland zu vernetzen.

INFLUINS (seit 2009):

Das Projekt ist ein großes Forschungsvorhaben, das die Bewegung von Fluiden im Untergrund untersucht.

SD Data Base:

Die DOIDatenbank Metadaten-Suche (DOIDB), früher Scientific Drilling Datenbank, ist eine Instanz der DataCite Metadaten-Suche, die die Suche von Metadaten zu Projekten ermöglicht. Dieser Dienst wird am Rechenzentrum des GFZ gehostet.

TRIDEC (seit 2010):

Dieses Projekt konzentriert sich auf neue Ansätze und Technologien für ein intelligentes Geoinformations-Management in komplexen und kritischen Entscheidungsprozessen der Erdwissenschaften.

Kontakt

Profilfoto von  Dr. Ulrich Harms

Dr. Ulrich Harms
Zentrum für Wissenschaftliches Bohren

Telegrafenberg
Haus A 69, Raum 316
14473 Potsdam
Tel. +49 331 288-1085