Digitale Untergrundmodelle – Geotechnologien für Wärmewende und Klimaschutz

Tiefenlage der Oberfläche des Zechstein-Salzes im Berliner Untergrund (5-fache Überhöhung)

Im Rahmen dieses Vorhabens wird IKT-Forschungsinfrastruktur angeschafft, in die bestehende Infrastruktur des GFZ integriert und in Betrieb genommen. Die Hard- und Software wird seitdem erfolgreich betrieben für die Modellierung und Simulation des geologischen Untergrunds. Die Untergrundmodelle sind Innovationsprodukte des GFZ und Voraussetzung für die Erforschung und umweltverträgliche Nutzung des unterirdischen Raumes zur Erzeugung und Speicherung regenerativer Energien und zum Klimaschutz. Sie ermöglichen es, den Nutzungsraum abzubilden, zu beschreiben und Prozesse zu simulieren. Untergrundmodelle sind ein wesentlicher Forschungsgegenstand am GFZ. So wurden beispielsweise Untergrundmodelle von Brandenburg und von Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin entwickelt. Sie stützen Anwendungen auf jeder Stufe des Technologiereifegrades, fördern die Kooperationen mit Landesämtern und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und ermöglichen die Einwerbung neuer Projekte sowohl national als auch EU-weit. Untergrundmodelle sind ein Element des Technologietransfers. Das Vorhaben ist ein Beitrag zur Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg (innoBB) im Cluster Energietechnik in den Handlungsfeldern Energiespeicher und Energieeffizienztechnologien. Konkret finden Hard- und Software Einsatz in folgenden Bereichen

•    Programmorientierte Forschung vor allem in den Forschungsthemen „Geores-sourcen“, „Marine Georessourcen und Speicherpotentiale„ und „Geothermische Energiesysteme“

•    Zusätzliche Projekte im Bereich Energie/ Geotechnologien (Drittmittelprojekte)

•    Doktorandenausbildung

Untergrundmodelle, die Modellierung, die Simulation von Prozessen und die Darstellung des Untergrunds werden am GFZ von nachfolgenden Organisationseinheiten genutzt

•    Sektion 6.1, Sedimentbeckenmodellierung

•    Sektion 6.2, Geothermische Energiesysteme

•    Sektion 6.3, Geologische Speicherung

•    Sektion 6.4, Zentrum für Wissenschaftliches Bohren

•    Sektion 3.2, Organische Geochemie

•    Sektion 3.4, Fluidsystemmodellierung

•    Sektion 7.5, Zentrum für Geoinformationstechnologie

Dieses Projekt wird unterstützt durch Fördermittel des Landes Brandenburg und der Europäischen Union.

Laufzeit: 01.11.2015 – 31.12.2016

Projektkosten: 631.717€; davon EFRE-Förderung: 507.200 €

 

 

Ansprechpartner

Zuwendungsgeber

EU - Europäische Union

Status

abgeschlossen