Reservoirmonitoring

Im Themenfeld "Reservoir-Monitoring" werden die Auswirkungen natürlicher und künstlich induzierter Strömungsprozesse im Untergrund erforscht. Hierfür werden innovative Bohrlochmessmethoden im Rahmen von Feldexperimenten eingesetzt und weiterentwickelt, die, integriert mit anderen geophysikalischen und geochemischen Methoden, eine quantitative Erfassung räumlich-zeitlicher Änderungen von Zustandsbedingungen und Eigenschaften des Untergrunds ermöglichen. Den zentralen Fokus bilden Methoden, die speziell auf die Untersuchung von Reservoirprozessen bei der Erdwärmenutzung (Thermalwasserkreislauf, Reservoir-Stimulation), der Speicherung von Kohlenstoffdioxid (Monitoring und Verifikation), der Förderung nicht-konventioneller Energieträger (wie beispielsweise von Gashydraten), oder im Bereich von aktiven Vulkanen und in geologischen Störungs- und Erdbebenzonen abgestimmt sind. Weiterhin werden Monitoringverfahren zur Überwachung der Bohrungsintegrität (z. B. Zementation) entwickelt. Das Reservoir-Monitoring liefert wichtige Informationen für die Reservoir-Nutzung und die Explorationsgeologie (z. B. Wärmeflussbestimmung).

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Dr. Jan Henninges
Geothermische Energiesysteme

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