Externe Felder

Ein Anteil des Erdmagnetfeldes, welcher oft raschen zeitlichen und örtlichen Veränderungen unterliegt, kommt von außerhalb der Erde. Dieser Magnetfeldanteil entsteht durch elektrische Stromsysteme in der Magnetosphäre und Ionosphäre, die durch energetische Strahlung der Sonne oder durch thermosphärische Winde erzeugt werden.

Einfluß eines solaren Partikalsturms auf die Magnetosphäre der Erde. (Künstlerische Darstellung; nicht maßstabsgetreu)

Die Amplitude des externen Feldes beträgt ca. 20nT in den mittleren Breiten während ruhiger Bedingungen, und kann während magnetischen Stürmen zehnmal so stark sein. Das Verständnis des erdnahen Magnetfeldes ist grundlegend in der Erforschung des sogenannten "Weltraumwetters". Der Kp-index der IAGA, der globale geomagnetische Aktivität charakterisiert, wird vom geomagnetischen Observatorium Niemegk bereitgestellt. 

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Prof. Dr. Claudia Stolle
Geomagnetismus

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