Swarm Nutzungsanalyse (SUA)

Swam SUA Teaser

Das Weltraumwetter (“Space Weather” - SWE) beschreibt den Zustand und die Variationen der natürlichen Weltraumumgebung der Erde, die den Menschen und deren Infrastruktur im Weltraum und auf der Erde beeinflussen können. Eines der führenden Ziele des Programms Space Situational Awarness (SSA) der europäischen Luft- und Raumfahrtbehörde (ESA) ist es, schnell und zuverlässig das aktuelle Weltraumwetter zu erfassen und diese Informationen für Gesellschaft und Industrie zur Verfügung zu stellen. Dieses System eignet sich zur Überwachung und zur Vorhersage des Weltraumwetters, sowie zur Verbreitung dieser Informationen und zur Warnung durch ein geeignetes Portal (http://swe.ssa.esa.int).

Die ESA Swarm Satellitenkonstellations-Mission (http://earth.esa.int/swarm) stellt Beobachtungen des Weltraumwetters zur Verfügung, wie zum Beispiel die präzise Magnetfeldvariationen, ionosphärische Plasmadriften, Elektronendichte, thermosphärische Dichte, den GPS-hergeleiteten Gesamtelektronengehalt (Total Electron Content - TEC), ionosphärische Ströme und Störungen.

Dieses Projekt evaluiert das Potential der Swarm Mission zur Überwachung des Weltraumwetters durch die Definition und Entwicklung geeigneter Datenprodukte. Zusätzlich stellt es diese Daten für eine Reihe von Produkten in das ESA Weltraumwetter Programm Space Situational Awarness (ESA’ SSA SWE) zur Verfügung und formuliert Empfehlungen für die zukünftige Nutzung und Entwicklung der implementierten Dienstleistungen. Dieses Projekt wird ebenfalls von hoher Bedeutung für andere zukünftige Missionen in niedrigfliegender Umlaufbahn mit ähnlichen Instrumenten sein.

  • Projektcode: SSA-P2-SWE-XVI innerhalb des Bereichs ESA’s Space Situational Awareness Space Weather
  • Projektbeginn: März 2016
  • Hauptauftragnehmer: Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
  • Partner:
    • Technical University of Denmark (DTU),
    • Tromsø Geophysical Observatory (TGO),
    • Institute of Space Science (ISS) Bucharest,
    • Natural Environment Research Council – British Geological Survey (NERC-BGS),
    • Science and Technology Facilities Council (STFC-RAL) und
    • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
  • Berater:
    • Delft University of Technology (TU Delft),
    • Department of Earth Physics, Tihany Geophysical Observatory - Geological and Geophysical Institute of Hungary (MFGI).

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Prof. Dr. Claudia Stolle
Geomagnetismus

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