Geomagntismus im Rahmen von Inkaba yeAfrica

COMPASS

Die region des südlichen Afrikas ist für das geomagnetische Feld von besonderer Bedeutung. Das Kernfeld ist über dem südlichen Atlantik ungewöhnlich schwach (Südatlantische Anomalie) und sowohl die Feldgradienten als auch die Säkularvariation sind dort und über dem südlichen Afrika extrem stark. Die Anzahl an geomagnetischen Observatorien ist dagegen sehr gering im Vergleich zu Europa. SANSA Space Science directorate (ehemals Hermanus Magnetic Observatory HMO) und das GFZ haben im Rahmen des Inkaba yeAfrica Projekts eine Kooperation begonnen, in deren Rahmen im Jahr 2006 ein neues geomagnetisches Observatoriums in Keetmanshoop (Namibia) eingerichtet wurde und seit 2005 jährlich gemeinsame Säkularpunktvermessungen auf 40 Punkten in Südafrika, Namibia und Botswana durchgeführt werden.

Karte mit Messstellen des südafrikanischen Säkularpunktnetzes und INTERMAGNET Observatorien
Messstellen des südafrikanischen Säkularpunktnetzes (rote Punkte) und die INTERMAGNET Observatorien (blau).

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Dr. Monika Korte
Geomagnetismus

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14467 Potsdam
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Aufbau von Messstationen für das südafrikanische Säkularpunktnetz