CEDIM

CEnter for DIsaster Management and risk reduction technology

Das CEDIM-Projekt wurde 2002 gemeinsam von der Universität Karlsruhe (TH) und dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) gegründet und befasst sich mit verschiedenen Aspekten natürlicher und von Menschen hervorgerufener Katastrophen. Unsere Sektion ist innerhalb des Subprojekts 'Earthquake Risk' am Projekt "Risk Map Germany" beteiligt. Hier werden nationale Risikokarten erstellt, die eine intensitätsbasierte probabilistische seismische Gefährdung (unsere Sektion) mit seismischer Vulnerabilität (Gruppe Karlsruhe) und Vermögenswerten (Zusammenarbeit Gruppe Karlsruhe - Gruppe GFZ) kombiniert; Tyagunov et al. (2006).

Die Berechnungen wurden auf der Basis von Gemeinden vorgenommen. Die Karten der mittleren Schadensrate und des seismischen Risikos sind unten dargestellt. In dieser Studie wurde zudem eine Szenario-Methode angewandt, die sich u.a. auf die Daten der Erdbeben von Albstadt, Baden-Württemberg, am 21. September 1978, von Roermond, Niederlande, am 13. April 1992 und von Waldkirch, Baden-Württemberg, am 5. Dezember 2004 gründet.

Geschätzte Verteilung der mittleren Schadensrate (Prozentsatz) der Gemeinden in Deutschland für eine Nichtüberschreitenswahrscheinlichkeit von 90% in 50 Jahren.
Geschätzte Verteilung der mittleren Schadensrate (Prozentsatz) der Gemeinden in Deutschland für eine Nichtüberschreitenswahrscheinlichkeit von 90% in 50 Jahren.
Geschätzte Verteilung des seismischen Risikos (Millionen Euro) in den Gemeinden für eine Nichtüberschreitenswahrscheinlichkeit von 90% in 50 Jahren.
Geschätzte Verteilung des seismischen Risikos (Millionen Euro) in den Gemeinden für eine Nichtüberschreitenswahrscheinlichkeit von 90% in 50 Jahren.

Ein CEDIM-Glossar mit relevanten Begriffen und Definitionen ist hier zu finden.


Kontakt

Prof. Dr. G. Grünthal

Sektion 2.6
Erdbebengefährdung und
Spannungsfeld