Probabilistische seismische und Tsunami-Gefährdungsabschätzung

TRANSFER (EU-Projekt)

Tsunamirisiko und Strategien für den europäischen Raum

Das Hauptziel ist das Verständnis des Tsunamiprozesses und der Tsunamigefährdung im europäischen Mittelmeerraum, die Vulnerabilitäts- und Risikoabschätzung sowie Aufzeigen der besten Strategien zur Reduzierung des Tsunamirisikos.

DESIRE (DFG-Projekt)

Zeitabhängigkeiten seismischen Gefährdung (Teilprojekt der Sektion 2.6)

Die Seismizität des Nahen Ostens ist durch eine Vielzahl von Schadenbeben gekennzeichnet, die an die Transform-Störung des Toten Meeres (Dead Sea Transform Fault - DSTF) und an andere regionale Störungen gekoppelt sind. Das Projekt DESIRE (DEad Sea Integrated REsearch Project)  konzentriert sich auf das Becken des Toten Meeres als den zentralen Teil der DSTF.

NERIES (EU-Projekt)

NEtwork of Research Infrastructures for European Seismology

Seismische Gefährdungsabschätzungen werden in Europa traditionell auf nationaler Ebene vorgenommen. Im Rahmen von NERIES beabsichtigt die Sektion 2.6, Techniken und Infrastrukturen zu entwickeln, um die Gefährdungskarten automatisch stets aktuell berechnen zu können, wenn neue signifikante Daten verfügbar sind. Zur Anwendung kommt hierbei seitens der Sektion 2.6 eine neu entwickelte hybride quellregionenfreie Methodik.

GEM1 (PPP OECD-Projekt)

Europäische Erdbebenmodellierung

Karte der Erdbebengefährdung und des Erdbebenrisikos für Euopa

GSHAP

Global Seismic Hazard Assessment Program (GSHAP)

Das Global Seismic Hazard Assessment Program (GSHAP) wurde 1992 im Rahmen des International Lithosphere Program (ILP) mit Unterstützung des International Council of Scientific Unions (ICSU) initiiert und repräsentierte den Beitrag des ILP zur UN-Dekade der Reduzierung der Naturgefahren (UN/IDNDR, 1990-2000).
Die Sektion 2.6 wurde im Rahmen von GSHAP als permanentes Kompetenz- und Berechnungszentrum für probabilistische Gefährdungsabschätzungen etabliert. Gefährdungsberechnung für die GSHAP-Region 3 (Europa nördlich von 44°N) und Koordinierung der GSHAP-Aktivitäten für den Mittelmeerraum, den Nahen Osten, Arabien und Afrika.

D-A-CH

Seismische Gefährdungsabschätzung für die D-A-CH Staaten
(Deutschland D, Österreich A, Schweiz CH)

Dieses Forschungsthema startete 1993 als Testgebiet für die GSHAP-Aktivitäten am GFZ Potsdam (GSHAP - Global Seismic Hazard Assessment Program). Probabilistische seismische Gefährdungseinschätzungen wurden auf der Basis eines einheitlichen Erdbebenkataloges für das zu untersuchende Gebiet der D-A-CH Staaten und eines abgestimmten Modells seismischer Herdregionen erstellt.

DFNK

Deutsches Forschungsnetz Naturkatastrophen Sektion 2.6: Seismische Gefährdungsabschätzung für die Niederrheinische Bucht und Risikosynopse

Berechnung seismischer Gefährdungskarten für die Niederrheinische Bucht, z. B. für verschiedene Überschreitenswahrscheinlichkeitsniveaus, für unterschiedliche Parameter der Bodenbewegung und für unterschiedliche Fraktile. Leitung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zum synoptischen Vergleich der Risiken durch Hochwasser, Stürme und Erdbeben für die Stadt Köln.

SESAME

Seismotectonic and Seismic Hazard Assessment of the Mediterranean Basin

Das IGCP Projekt SESAME (Seismotectonic and Seismic Hazard Assessment of the Mediterranean Basin) hat die Erweiterung des einheitlichen seismischen Zonenmodells, das im Rahmen von GSHAP für Mittel-, Nordwest- und Nordeuropa entwickelt wurde, auf den Mittelmeerraum zum Ziel.

HORA

Seismische Gefährdungskarte für Österreich

Die Sektion 2.6 "Seismische Gefährdung und Spannungsfeld" hat im Rahmen des Projektes HORA, im Auftrag von AonRE und des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO), die Erdbebengefährdungskarte Österreichs berechnet.

Diese Arbeiten stellen eine Erweiterung des ursprünglich auf die Naturgefahr „Hochwasser“ ausgerichteten Private Public Partnership Projeks HoRA (Hochwasser-Risiko Austria) dar.

 

ITER

Seismische Gefährdungsabschätzung für das ITER Projekt

Vergleichende seismische Gefährdungsanalyse des ITER-Standortes Cadarache (Provence) mit weiteren potenziellen ITER-Standorten.

Vanuatu

Probabilistische seismische Gefährdungsabschätzung für Vanuatu

Probabilistische seismische Gefährdungsabschätzung für Vanuatu (S-Pazifik) an der Sektion 2.6 in Kooperation mit IRD Géoscience Azur und SOPAC.